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p17 GmbHGeschäftsbereich Geomarketing

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Anwendung: Außendienststeuerung

Außendienststeuerung mit Geomarketing: mehr Kundenzeit, weniger Leerlauf

Ein Außendiensttag hat nur wenige Stunden, in denen wirklich verkauft wird. Außendienststeuerung sorgt dafür, dass diese Stunden den Kunden mit dem größten Wert gehören, gut vorbereitet sind und nicht im Wartebereich verpuffen – mit Besuchsrhythmen nach Kundenwert, angekündigten Besuchen und Karten, die auch unterwegs funktionieren.

Beispiel: strategische Rahmentouren von Montag bis Freitag

Stellschrauben der Außendienststeuerung

Zeitfresser sichtbar machen

Fahrt-, Warte- und Verwaltungszeit neben die Kundenzeit stellen – je Mitarbeiter und je Gebiet statt nach Gefühl.

Rhythmen nach Kundenwert

A-, B- und C-Kunden unterschiedlich oft besuchen und dabei das Potenzial berücksichtigen, nicht nur den Umsatz von gestern.

Besuche ankündigen

Mit einer kurzen Terminankündigung den richtigen Ansprechpartner antreffen und vergebliche Anfahrten vermeiden.

Prioritäten festlegen

Pflichtbesuche absichern, Potenzialbesuche gezielt einplanen und bei Überlast wissen, was verschoben werden darf.

Karte und CRM unterwegs

Kundendaten, Historie und Umkreissuche auf Tablet oder Smartphone – für die Vorbereitung und für spontane Alternativbesuche.

Gebiete, Touren, Routen

Steuerung baut auf tragfähigen Gebieten und Rahmentouren auf und endet bei der optimierten Tagesroute.

Viele Außendienstmitarbeiter sind abends erschöpft, obwohl sie tagsüber nur wenige echte Kundengespräche geführt haben. Die Zeit steckt im Auto, in vergeblichen Anfahrten, im Warten auf den Ansprechpartner und in der Nacharbeit am Laptop. Außendienststeuerung setzt genau hier an: Sie legt fest, welche Kunden wie oft, wann und mit welcher Vorbereitung besucht werden – und sorgt dafür, dass der Plan auch dann trägt, wenn ein Termin platzt. Geomarketing liefert dafür die räumliche Grundlage: Kundenwert, Fahrzeiten, Gebiete und Umkreissuche in einem Bild.

Außendienststeuerung beginnt bei der Frage: Wohin fließt die Zeit?

Ein Außendiensttag besteht grob aus vier Blöcken:

  • Kundenzeit: Gespräch, Beratung, Präsentation, Auftragsaufnahme – der einzige Block, der direkt Wert schafft.
  • Fahrzeit: zum ersten Kunden, zwischen den Kunden und zurück.
  • Warte- und Leerlaufzeit: Ansprechpartner nicht da oder noch im Termin, Lücken zwischen festen Terminen, Parkplatzsuche.
  • Verwaltung: Vorbereitung, Besuchsberichte, Angebote, Abstimmung mit dem Innendienst.

In der Praxis sehen wir, dass die Fahrzeit meist gut im Blick ist, die übrigen Zeitfresser dagegen kaum. Dabei wirken sie ähnlich stark: Eine vergebliche Anfahrt kostet Fahrt und Wartezeit – und der Besuch muss trotzdem nachgeholt werden. Wer Kilometer je Gebiet oder die Entfernungen zwischen Wohnorten und Kunden ohne Geomarketing-Software ermitteln möchte, kann dafür eine fertige Entfernungstabelle wie das Entfernungswerk Straße (EWS) nutzen. Für eine schnelle Abschätzung einzelner Strecken genügt oft die Luftlinie aus Geokoordinaten, etwa mit unserem kostenlosen Luftlinien-Rechner auf p17-tools.de – die Strecke auf der Straße ist allerdings immer länger.

Was einen Kundenbesuch erfolgreich macht

Ein guter Plan bringt den Mitarbeiter zum Kunden. Ob daraus ein guter Besuch wird, entscheiden drei Faktoren, die sich ebenfalls steuern lassen:

  • Vorbereitung: Wer vor dem Termin Umsatzentwicklung, offene Angebote, Reklamationen und die Notizen vom letzten Besuch kennt, führt ein anderes Gespräch als jemand, der „mal vorbeischaut“. Voraussetzung: Diese Informationen sind im CRM gepflegt und unterwegs abrufbar.
  • Der richtige Ansprechpartner: Ein Gespräch mit dem Lagerleiter ersetzt nicht das Gespräch mit dem Einkauf. Im CRM sollte stehen, wer entscheidet, wer mitredet und wann diese Personen erreichbar sind.
  • Der Zeitpunkt: Vor der Saison, vor einer Bestellrunde oder nach einer Lieferung ist ein Besuch wertvoller als mitten in der Hochphase des Kunden. Auch die Tageszeit zählt: Handwerksbetriebe sind früh erreichbar, Praxen außerhalb der Sprechzeiten, Händler selten zur Stoßzeit.

Antreffquote und Terminankündigung

Die Antreffquote beschreibt, welcher Anteil der Besuche tatsächlich zu einem Gespräch mit dem gewünschten Ansprechpartner führt. Wo überwiegend unangemeldet besucht wird, ist sie oft der unterschätzte Hebel: Jede Verbesserung wirkt wie zusätzliche Arbeitszeit.

Das wirksamste Mittel ist die Terminankündigung, auch Avisierung genannt. Sie muss kein fester Termin sein – oft genügt eine kurze Nachricht per Telefon, E-Mail oder SMS: „Wir sind am Donnerstagvormittag bei Ihnen in der Gegend, passt es?“ Der Kunde kann sich vorbereiten, die richtige Person dazuholen oder rechtzeitig absagen. Drei Punkte sollten Sie vorab klären:

  1. Wer kündigt an? Wer viele Kunden betreut, schafft das nicht nebenbei. Gut funktioniert eine Arbeitsteilung, bei der der Innendienst auf Basis der geplanten Touren ankündigt und der Außendienst die Beziehung pflegt.
  2. Welche Kunden? Für Schlüsselkunden und längere Beratungen lohnt sich die Ankündigung fast immer, für kurze Routinebesuche bei gut erreichbaren Kunden oft nicht.
  3. Wie verbindlich? Je fester die Uhrzeit, desto starrer die Tour. Ein angekündigtes Zeitfenster wie „vormittags“ ist meist der bessere Kompromiss als eine minutengenaue Zusage.

Bleibt die Antreffquote trotzdem niedrig, gehört das in die Tourenplanung: Man plant bewusst etwas mehr Besuche ein, als realistisch stattfinden, und hält die Kunden eines Tages eng beieinander, damit ein zweiter Versuch am selben Tag möglich ist. Wie das mit kompakten Tagesgebieten funktioniert, beschreiben wir bei der Tourenplanung im Außendienst.

Besuchsrhythmen nach Kundenwert

Wie oft ein Kunde besucht wird, sollte sich nach seinem Wert richten – nach heutigem Umsatz und nach Potenzial. Eine reine ABC-Analyse nach Umsatz übersieht Kunden, die wenig bei Ihnen, aber viel beim Wettbewerb kaufen. Mit Markt- und Potenzialdaten oder Firmenadressen lässt sich abschätzen, welches Volumen ein Betrieb überhaupt hat. Aus der Einteilung entstehen Rhythmen, etwa A-Kunden alle zwei, B-Kunden alle vier und C-Kunden alle acht Wochen. Zwei Hinweise aus unseren Projekten:

  • Rhythmen, die ineinander aufgehen, lassen sich leichter zu gemeinsamen Touren bündeln als ein bunter Mix unterschiedlichster Intervalle.
  • Besuchsdauer mitdenken: A-Kunden brauchen oft nicht nur häufigere, sondern auch längere Besuche. Erst Rhythmus mal Dauer ergibt die Arbeitslast eines Kunden.
Acht-Wochen-Raster mit den Besuchswochen von A-, B- und C-Kunden, dazu die Arbeitslast
Abbildung: Besuchsrhythmen nach Kundenwert – erst Rhythmus mal Besuchsdauer ergibt die Arbeitslast: zehn A-Kunden binden 39 % der Besuchszeit (fiktive Werte).

Pflichtbesuch oder Potenzialbesuch: Prioritäten setzen

Nicht jeder Besuch ist gleich wichtig. Wir unterscheiden in Projekten drei Arten:

Besuchsart Beispiele Planung
Pflichtbesuch Schlüsselkunde im vereinbarten Rhythmus, Reklamation, zugesagter Termin fest einplanen, bei Ausfall zeitnah nachholen
Potenzialbesuch Interessent, Kunde mit Ausbaupotenzial, Reaktivierung in freie Kapazität legen, bevorzugt nahe an Pflichtbesuchen
Gelegenheitsbesuch Kunde auf dem Weg, kurzfristig frei gewordene Zeit spontan per Umkreissuche, ohne eigene Anfahrt

Passende Interessenten für Potenzialbesuche findet die Neukundengewinnung. Wird es eng, zeigt diese Einteilung, was verschoben werden darf. Dabei stellt sich regelmäßig die Frage nach dem Verhältnis von Fahrweg und Ertrag: Lohnt die lange Fahrt zu einem großen Kunden, oder bringen mehrere kleinere Kunden in der Nähe in derselben Zeit mehr?

In der Methodik heißt diese Abwägung Orienteering-Problem – mehr dazu in den Grundlagen der Tourenplanung.

Wer plant: Außendienst oder Innendienst?

Eine oft unterschätzte Frage ist die Planungshoheit. Drei Modelle begegnen uns:

  • Der Außendienst plant selbst: Ortskenntnis und hohe Akzeptanz, aber schwankende Qualität – und Rhythmen oder Potenzialbesuche geraten unter Druck, wenn es voll wird.
  • Innendienst oder Disposition plant: einheitliche Regeln, Ankündigungen aus einer Hand, gute Vertretung bei Krankheit. Dafür fehlt Wissen aus dem Feld, und fertige Pläne werden leicht als Bevormundung erlebt.
  • Mischform: Rahmen, Rhythmen und Prioritäten kommen zentral, den Tag gestaltet der Mitarbeiter selbst – mit Werkzeugen, die Vorschläge machen und Abweichungen sichtbar machen.

Im Vertriebsaußendienst bewährt sich meist die Mischform, im technischen Service – etwa bei Energieversorgern und Stadtwerken – plant häufiger die Disposition. Auch die Branche prägt die Antwort: Im Industrie- und Großhandelsvertrieb gelten andere Spielräume als im Pharma- und Gesundheitswesen, wo Praxiszeiten und Besuchsregeln den Rahmen setzen.

Karten und Kundendaten unterwegs

Steuerung endet nicht beim Plan im Büro. Unterwegs braucht der Außendienst die Kundendaten mit Historie und Ansprechpartnern, eine Karte mit seinen Kunden und eine Umkreissuche für den Fall, dass ein Termin ausfällt. Ob das über die mobile App Ihres CRM auf Tablet und Smartphone läuft oder über eine Kartenlösung im Browser wie ein Geomarketing-Portal, ist zweitrangig. Wichtig sind:

  • Offline-Zugriff: In ländlichen Regionen und Gebäuden ohne Empfang muss zumindest der Kundendatensatz verfügbar sein. Prüfen Sie vorab, was eine Lösung ohne Verbindung anzeigt – browserbasierte Anwendungen brauchen in der Regel eine Datenverbindung.
  • Aktualität: Besuchsberichte sollten direkt nach dem Termin erfasst werden können, damit Innendienst und Kollegen denselben Stand sehen.
  • Datenschutz: Kundendaten gehören auf mobilen Geräten in zentral verwaltete, geschützte Anwendungen, nicht in private Listen.

Zwei Wege setzen wir häufig ein: Mit dem Add-on easymap explorer pro zu easymap enterprise planen Mitarbeiter unterwegs im Browser Routen bis hin zu reihenfolgeoptimierten Touren und finden Alternativbesuche in der Nähe ihres Standorts. Arbeiten Sie mit cobra, zeigt MAP+PLUS die Kunden direkt im CRM auf der Karte, findet per Umkreisrecherche Adressen in einem frei wählbaren Radius und plant die Route – so lässt sich ein Tag auch kurzfristig aus dem Innendienst heraus umbauen.

Zusammenspiel mit Gebiets-, Touren- und Routenplanung

Außendienststeuerung liegt über drei Planungsebenen, die aufeinander aufbauen:

  1. Gebietsplanung: Jeder Mitarbeiter erhält ein Gebiet, das zu seiner Arbeitszeit passt. Ist ein Gebiet schlicht zu groß, hilft keine Tagesoptimierung, sondern nur eine Gebietsoptimierung.
  2. Tourenplanung: Rhythmen, Besuchsdauern und Arbeitszeiten werden zu Rahmentouren verdichtet, etwa mit easymap Tourenplanung; kurzfristige Änderungen fängt TOUR+PLUS direkt in cobra auf.
  3. Routenplanung: Für jeden Tag wird die Reihenfolge der Stopps optimiert.

Die Steuerung sorgt dafür, dass diese Pläne mit den richtigen Prioritäten gefüllt und im Alltag eingehalten werden.

Wann Planung allein nicht reicht

Keine Software gleicht aus, was organisatorisch offen ist: lückenhafte Kundendaten, fehlende Besuchsberichte, Vergütungsmodelle, die nur kurzfristigen Umsatz belohnen, oder Pläne, die das Team nicht mitträgt. Deshalb beginnen wir Projekte mit einer ehrlichen Ist-Aufnahme und binden den Außendienst früh ein – wie das bei einer Neuordnung der Gebiete gelingt, beschreibt unser Leitfaden Vertriebsgebietsplanung. Zeigt die Auswertung, dass die Kapazität schlicht nicht reicht, unterstützt unser Tochterunternehmen, die p17 Consulting GmbH, bei der Suche nach neuen Außendienstmitarbeitern.

So gehen wir die Außendienststeuerung an

  1. Ist-AufnahmeTermine, Besuchsberichte und Kundendaten auswerten: Wie verteilt sich die Arbeitszeit, wie oft wird der Ansprechpartner angetroffen, welche Rhythmen gelten tatsächlich?
  2. Kunden bewertenKunden nach Umsatz und Potenzial klassifizieren und daraus Besuchsrhythmen, Besuchsdauer und Prioritäten ableiten.
  3. Regeln vereinbarenFestlegen, welche Besuche angekündigt werden, wer plant und wie mit Absagen, Eilterminen und Überlast umgegangen wird.
  4. Planung aufsetzenGebiete prüfen, Rahmentouren rechnen und die Tagesplanung im CRM oder mit mobilen Karten organisieren.
  5. Messen und nachsteuernKundenzeit, Antreffquote und Einhaltung der Rhythmen regelmäßig auswerten und die Planung anpassen.

Praxisbeispiele zur Außendienststeuerung

Großhandel Arbeitsschutz

Besuchsrhythmen nach Kundenwert neu verteilt

Ein Großhändler für Arbeitsschutzprodukte besucht mit elf Außendienstmitarbeitern Industriebetriebe und Handwerk. Bisher galt für fast alle Kunden ein Vier-Wochen-Rhythmus. Nach einer ABC-Klassifizierung aus Umsatz und Potenzial werden A-Kunden alle zwei, B-Kunden alle vier und C-Kunden alle acht Wochen besucht. Die frei werdende Zeit fließt in Besuche bei Betrieben, die bisher woanders kaufen.

Ergebnis Beispielrechnung: Bei 200 Kunden je Mitarbeiter (30 A, 70 B, 100 C) sinkt die Zahl der Pflichtbesuche von 50 auf 45 pro Woche – fünf Termine pro Woche für gezielte Potenzialbesuche.

Dentalbedarf

Praxisbesuche mit Ankündigung

Ein Hersteller von Verbrauchsmaterial für Zahnarztpraxen stellte fest, dass viele unangemeldete Besuche im Wartebereich endeten oder ohne Gespräch mit der Praxisleitung blieben. Heute kündigt der Innendienst die Besuche aus den geplanten Touren vorab an und fragt nach einem Zeitfenster außerhalb der Behandlungszeiten.

Ergebnis Beispiel: Deutlich mehr Besuche führen zu einem Gespräch mit der Person, die entscheidet. Die Rahmentouren bleiben unverändert, abgestimmt werden nur die Uhrzeiten.

Agrarhandel

Alternativbesuch statt Leerlauf auf dem Land

Ein Landhändler betreut landwirtschaftliche Betriebe in einem großen, dünn besiedelten Gebiet mit lückenhaftem Mobilfunknetz. Kundendaten und Besuchshistorie stehen deshalb auch ohne Verbindung auf dem Tablet bereit. Sagt ein Betrieb kurzfristig ab, zeigt die Umkreissuche, welche Kunden mit offenem Angebot oder fälligem Besuch in der Nähe liegen.

Ergebnis Beispiel: Aus einer Absage wird ein anderer sinnvoller Besuch in der Nähe – statt einer Stunde Leerlauf oder einer vorzeitigen Rückfahrt.

Typische Projektsituationen, anonymisiert; Zahlen sind Rechenbeispiele.

Häufige Fragen

Was versteht man unter Außendienststeuerung?

Außendienststeuerung umfasst alle Entscheidungen darüber, welche Kunden wie oft, wann und von wem besucht werden – und wie der Plan im Alltag eingehalten wird. Dazu gehören Besuchsrhythmen, Prioritäten, Terminankündigung und die Auswertung von Kundenzeit und Antreffquote. Geomarketing liefert die räumliche Grundlage mit Gebieten, Touren und Karten.

Was ist die Antreffquote im Außendienst?

Die Antreffquote ist der Anteil der Besuche, bei denen der gewünschte Ansprechpartner tatsächlich angetroffen wird und ein Gespräch zustande kommt. Sie lässt sich aus Besuchsberichten im CRM ermitteln. Die wirksamsten Hebel sind angekündigte Besuche, passende Besuchszeitpunkte und gepflegte Ansprechpartnerdaten.

Sollte man Kundenbesuche im Außendienst ankündigen?

Für Schlüsselkunden und längere Beratungsgespräche fast immer, für kurze Routinebesuche nicht zwingend. Ein angekündigtes Zeitfenster wie „Donnerstagvormittag“ hält die Tour flexibel und gibt dem Kunden trotzdem die Möglichkeit, sich vorzubereiten, die richtige Person dazuzuholen oder rechtzeitig abzusagen.

Wie oft sollten A-, B- und C-Kunden besucht werden?

Eine feste Regel gibt es nicht. Ein gängiges Muster sind A-Kunden alle zwei bis vier Wochen, B-Kunden monatlich und C-Kunden alle zwei bis drei Monate. Entscheidend ist, dass die Einteilung auch das Potenzial berücksichtigt und die Rhythmen in der verfügbaren Arbeitszeit aufgehen – das prüft die Tourenplanung.

Sollen Außendienstmitarbeiter ihre Touren selbst planen?

Beides hat Vorteile: Wer selbst plant, nutzt seine Ortskenntnis; eine zentrale Planung sorgt für einheitliche Rhythmen und Ankündigungen aus einer Hand. Bewährt hat sich meist eine Mischform, bei der Rahmen und Prioritäten vorgegeben werden und der Mitarbeiter seinen Tag selbst gestaltet.

Welche Software unterstützt die Außendienststeuerung?

Für Rahmentouren und Auslastung eignet sich easymap Tourenplanung, für Karte, Umkreissuche und Routen direkt in cobra MAP+PLUS mit TOUR+PLUS, für die Planung unterwegs im Browser das Add-on easymap explorer pro. Welche Kombination passt, hängt von CRM, Teamgröße und Planungshoheit ab – wir beraten herstellerneutral.

Was tun, wenn ein Gebiet in der verfügbaren Zeit nicht zu schaffen ist?

Dann liegt das Problem nicht in der Tagesplanung, sondern im Gebietszuschnitt oder in der Kapazität. Eine Gebietsplanung verteilt die Kunden neu; fehlt eine Stelle, unterstützt unser Tochterunternehmen, die p17 Consulting GmbH, bei der Personalsuche.

Weiterführend

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