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p17 GmbHGeschäftsbereich Geomarketing

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Vertriebsgebietsoptimierung

Gebietsoptimierung: gewachsene Vertriebsgebiete gezielt verbessern

Märkte, Kunden und Mannschaften verändern sich – Vertriebsgebiete oft nicht. Mit einer datenbasierten Gebietsoptimierung bringen Sie historisch gewachsene Außendienststrukturen wieder in Balance, ohne bewährte Kundenbeziehungen aufs Spiel zu setzen.

26 %
der Arbeitszeit im Außendienst ist Fahrtzeit (Huckemann/Schmitz 2014)
27 %
der Arbeitszeit entfallen auf Kundenbesuche (Huckemann/Schmitz 2014)
80–100 km
Kundendistanz, ab der die Betreuungsqualität oft spürbar leidet (Faustregel)
Beispiel: Deutschland in acht Vertriebsgebiete aufgeteilt

Die Vorteile einer optimierten Vertriebsgebietsstruktur

Eine gut durchdachte Vertriebsgebietsoptimierung wirkt gleich an mehreren Stellen.

Umsatz steigern

Durch eine ausgewogene Verteilung der Kunden und die effizientere Nutzung der Ressourcen schöpfen Sie vorhandene Umsatzpotenziale besser aus.

Kundenbetreuung verbessern

Kürzere Fahrzeiten und eine bessere Planung der Besuchstermine führen zu verlässlicheren Besuchen und zufriedeneren Kunden.

Ressourcen effizienter nutzen

Ihre Außendienstmitarbeiter nutzen ihre Zeit effektiver – mit weniger Stunden im Auto und mehr Stunden im Kundengespräch.

Wettbewerbsvorteil sichern

Optimierte Vertriebsgebiete machen Sie schneller und flexibler, wenn sich Märkte verändern – ein klarer Vorteil gegenüber Mitbewerbern.

Faire Gebiete schaffen

Gebiete, die dem tatsächlichen Marktpotenzial entsprechen, machen Ziele vergleichbar und sorgen für Transparenz und Motivation im Team.

Gebietsoptimierung: Warum gewachsene Strukturen neu gedacht werden sollten

In einer dynamischen Wirtschaft, in der Verbraucher, Märkte und Unternehmensstrukturen einem stetigen Wandel unterliegen, ist eine regelmäßige Gebietsoptimierung für viele Unternehmen unverzichtbar: Historisch gewachsene Außendienstgebiete müssen von Zeit zu Zeit auf den Prüfstand. Gebiete, die vor zehn Jahren sinnvoll zugeschnitten waren, passen heute oft nicht mehr: Kunden sind hinzugekommen oder weggefallen, Mitarbeiter haben gewechselt, neue Produkte sprechen andere Zielgruppen an.

Durch eine präzise Zielgruppendefinition, den Einsatz interner und externer Daten und idealerweise eine Geomarketing-Software wie easymap professional oder RegioGraph Planning können Unternehmen ihre Umsatzpotenziale mit einer verbesserten Vertriebsgebietsoptimierung deutlich besser ausschöpfen.

Was versteht man unter Vertriebsgebietsoptimierung?

Vertriebsgebietsoptimierung bedeutet, bestehende Außendienststrukturen in einem Unternehmen zu analysieren und zu verbessern. Dazu werden die aktuellen Außendienstgebiete und Außendienstmitarbeiter sowie zahlreiche weitere vorhandene Daten herangezogen, um daraus optimale Vertriebsgebiete zu gestalten. Besondere Aufmerksamkeit gilt den bestehenden Kundenbeziehungen: Sie müssen in die Optimierung einfließen, denn ein Kunde, der seit Jahren von derselben Person betreut wird, lässt sich nicht beliebig neu zuordnen – gerade in Industrie und Großhandel mit wenigen großen und vielen kleinen Kunden. Geomarketing-Tools sind hierbei äußerst hilfreich, weil sie die Daten auf der Karte sichtbar machen, analysieren und verschiedene Varianten in kurzer Zeit durchrechnen.

Gebietsoptimierung oder Gebietsplanung?

Wichtig ist die Unterscheidung zwischen Vertriebsgebietsoptimierung und Vertriebsgebietsplanung. Bei der Gebietsplanung werden neue Außendienstgebiete von Grund auf geschaffen – etwa beim Aufbau eines Außendienstes. Die Gebietsoptimierung bezieht sich dagegen auf die Verbesserung bereits bestehender Außendienststrukturen. Sie startet also nie auf der grünen Wiese, sondern mit einem Ist-Zustand, den alle Beteiligten kennen und an den sich die Kunden gewöhnt haben.

Unternehmensinterne Daten und externe Marktdaten

Für eine wirksame Vertriebsgebietsoptimierung müssen sowohl unternehmensinterne Daten als auch externe Marktdaten berücksichtigt werden.

Interne Daten

Zu den relevanten internen Daten gehören:

  • Bestehende Kundenbeziehungen: Wer betreut welchen Kunden, seit wann und mit welchem Erfolg?
  • Historisch gewachsene Außendienststrukturen: die aktuellen Gebietsgrenzen und Zuständigkeiten.
  • Leistungsfähigkeit der einzelnen Vertriebsmitarbeiter: Erfahrung, Kapazität und Arbeitszeitmodell.
  • Regionale Umsatzverteilung: Umsätze nach Kunden, Postleitzahlen oder Regionen.

Die langjährigen Strukturen der Kundenbeziehungen sind von zentraler Bedeutung, weil sie den realisierbaren Umsatz direkt beeinflussen. Ebenso muss die individuelle Leistungsfähigkeit der Vertriebsmitarbeiter einfließen: Ein Gebiet mit gleichem Potenzial kann für einen erfahrenen Mitarbeiter genau richtig und für einen Berufseinsteiger zu groß sein.

Externe Marktdaten

Externe Daten zeigen, was außerhalb Ihres Kundenstamms möglich wäre: Marktpotenziale, Wettbewerbssituation, demografische Informationen oder die Zahl potenzieller Firmenkunden je Region. Typische Quellen sind Kaufkraftdaten, Markt- und Potenzialdaten und Firmenadressen. Erst der Abgleich von Ist-Umsatz und Potenzial zeigt, wo ein Gebiet unterbearbeitet ist und wo die Kapazität eines Mitarbeiters bereits ausgeschöpft ist. Welche Datenquelle zu Ihrer Branche passt, klären wir herstellerneutral, bei Bedarf über unser Schwesterangebot p17-data.de.

Gebietsgröße und Barrieren: Was die Karte verrät

Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Größe der Gebiete. Als Faustregel gilt: Liegen Kundenstandorte mehr als 80 bis 100 Kilometer vom Wohnort des Außendienstmitarbeiters entfernt, leidet die Qualität der Kundenbetreuung häufig erheblich. Lange Fahrzeiten führen zu Unzufriedenheit – beim Kunden, der seltener besucht wird, und beim Mitarbeiter, der mehr Zeit im Auto als im Gespräch verbringt. Eine Optimierung prüft deshalb, welche Kunden jenseits dieser Distanz liegen und ob ein benachbartes Gebiet sie besser erreicht. Für einen ersten Check ohne eigene Geomarketing-Software genügen oft die Straßenkilometer aus dem Entfernungswerk Straße.

Auch natürliche oder kulturelle Barrieren spielen eine Rolle. Sie müssen nicht unbedingt internationale Grenzen sein: Natürliche Hindernisse wie Gebirge und Seen verlängern die Wege und reduzieren die Zeit, die für Besuche bleibt. Wer Gebiete nach Fahrzeit statt nach Luftlinie bewertet, erkennt solche Hindernisse sofort.

Warum Vertriebsgebietsoptimierung? Typische Anlässe und Ziele

Es gibt verschiedene Gründe und Ziele, bei denen eine Außendienstoptimierung besonders sinnvoll ist:

  • Neukundengewinnung: Eine Vertriebsgebietsoptimierung kann das Potenzial für Neukundengewinnung und Umsatzsteigerung in den einzelnen Außendienstgebieten verbessern. Das ist besonders sinnvoll, wenn ein Unternehmen neue Produkte über die bestehenden Außendienstmitarbeiter vertreiben möchte – denn neue Produkte bedeuten oft neue Zielgruppen, die ganz anders im Raum verteilt sind als der bisherige Kundenstamm. Im Pharma-Außendienst etwa richten sich Teams häufig mit einer Produkteinführung neu aus.
  • Personalwechsel: Bei einem Wechsel im Außendienstpersonal lohnt es sich, die bestehenden Vertriebsgebiete zu überarbeiten. Da der neue Außendienstmitarbeiter möglicherweise an einem anderen Ort wohnt, sollte geprüft werden, ob eine Anpassung der Gebiete sinnvoll ist. Muss die Stelle erst noch besetzt werden, zeigt die Analyse, in welcher Region der neue Mitarbeiter idealerweise wohnen sollte. Bei der Suche unterstützt Sie unser Tochterunternehmen, die p17 Consulting GmbH, als Personalvermittlung unter anderem für Vertrieb und Außendienst.
  • Effizienzsteigerung: Ein häufiges Ziel ist es, die Fahrzeiten zu minimieren und die Beratungszeit beim Kunden zu erhöhen. Laut einer Studie von Huckemann und Schmitz (St. Gallen 2014) verbringen Außendienstmitarbeiter rund 26 % ihrer Arbeitszeit mit Fahren und etwa 27 % mit Kundenbesuchen. Wer hier ansetzt, gewinnt echte Verkaufszeit. Zusätzlich lässt sich die Effizienz durch eine Tourenplanung steigern, zum Beispiel mit easymap professional und dem Tourenplanungs-Add-on.

Wann ist eine Überprüfung fällig?

Nicht jeder Anlass kündigt sich so deutlich an wie ein Personalwechsel. Oft entstehen Schieflagen schleichend. Diese Signale sprechen dafür, die Gebiete zu überprüfen:

  • Ungleiche Auslastung: Einige Mitarbeiter schaffen ihre Besuchsrhythmen nicht mehr, andere haben sichtbar Luft.
  • Wachsende Wege: Der Anteil der Kunden, die weit vom Wohnort ihres Betreuers entfernt liegen, steigt – etwa weil Neukunden stets dem Mitarbeiter zugeschlagen wurden, der sie gewonnen hat.
  • Unterschiedliche Ausschöpfung: In manchen Gebieten wird das Potenzial weitgehend genutzt, in anderen bleibt viel liegen.
  • Konflikte an den Grenzen: Diskussionen darüber, wer für einen Kunden zuständig ist, oder Doppelbesuche.
  • Veränderungen im Unternehmen: Wachstum, eine Übernahme, neue Vertriebswege oder eine neue Aufgabenteilung zwischen Innen- und Außendienst.

Wir empfehlen, die wichtigsten Kennzahlen – Potenzial, Arbeitslast und Fahrzeit je Gebiet – einmal im Jahr mit denselben Maßstäben zu messen. So werden Korrekturen früh und in kleinen Schritten möglich, statt dass sich über Jahre ein großer Umbau aufstaut.

Akzeptanz im Außendienst: Change-Management mitplanen

Eine Gebietsoptimierung verändert Zuständigkeiten, Kundenbeziehungen und oft auch Provisionen. Über den Erfolg entscheidet deshalb nicht nur die Qualität der Berechnung, sondern auch, wie die Veränderung eingeführt wird. Bewährt haben sich eine frühe Einbindung des Außendienstes, offengelegte Kriterien mit denselben Kennzahlen für alle Gebiete, klare Übergangsregeln für abzugebende Kunden und Zielvorgaben, die sich am Potenzial des neuen Gebiets orientieren. Eine ausführliche Checkliste – von den Anlässen über die Planungskriterien bis zu Provisionsfragen – finden Sie in unserem Leitfaden Vertriebsgebietsplanung. Wie die Verfahren selbst rechnen, erklärt der Artikel Methoden der Gebietsplanung.

Software und Marktdaten zur Optimierung der Vertriebsgebiete

Damit die Planung gelingt und alle Beteiligten Transparenz und Überblick behalten, brauchen Sie eine geeignete Geomarketing-Software sowie externe Potenzialdaten zu Ihren potenziellen Kunden. Geomarketing-Tools wie easymap und RegioGraph bieten dafür umfangreiche Funktionen: Sie berechnen Arbeitslast und Potenzial je Gebiet, schlagen automatisch ausgewogene Zuschnitte vor und lassen interaktive Korrekturen per Mausklick zu. Varianten lassen sich nebeneinanderlegen und vergleichen, bevor eine Entscheidung fällt.

Für die meisten Optimierungsprojekte empfehlen wir entweder easymap professional mit dem district manager oder RegioGraph Planning mit seinem Gebietsplanungsassistenten. Die Unterschiede zeigt der Vergleich easymap professional und RegioGraph Planning. Wenn Sie keine eigene Software anschaffen möchten, führen wir die Gebietsoptimierung auch vollständig als Projekt für Sie durch – wie beim Geomarketing als Service liefern Sie die Daten, wir das Ergebnis.

Der Weg zu einem smarteren Vertrieb

Das Ziel jeder Vertriebsgebietsoptimierung ist ein smarter Vertrieb, der die ideale Grundlage für Kundengewinnung und Kundenbindung bildet. Gebiete, die dem tatsächlichen Marktpotenzial entsprechen, sorgen zudem für faire und nachvollziehbare Zielvorgaben – ein Punkt, dessen Wirkung auf die Motivation im Team oft unterschätzt wird. Die Optimierung ist dabei kein einmaliger Vorgang: Weil sich Kunden- und Mitarbeiterstamm ständig verändern, lohnt es sich, die Struktur regelmäßig zu überprüfen.

Die Optimierung von Vertriebsgebieten ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor in Vertrieb und Service. Sie möchten wissen, wie Sie sie in Ihrem Unternehmen umsetzen können? Unten finden Sie die wichtigsten Projektschritte im Überblick. Gern stellen wir Ihnen unsere Leistungen auch in einer kostenlosen Online-Präsentation vor.

Projektschritte zur erfolgreichen Vertriebsgebietsoptimierung

So gehen wir bei einer Gebietsoptimierung vor – vom Ist-Zustand bis zur laufenden Überprüfung.

  1. Analyse der Ist-SituationWir analysieren die aktuelle Struktur Ihrer Vertriebsgebiete und die Auslastung Ihrer Außendienstmitarbeiter. Historische Daten, Umsatzverteilungen und bestehende Kundenbeziehungen liefern wertvolle Einblicke.
  2. Definition der ZielsetzungenWir legen klare Ziele für die Optimierung fest – etwa mehr Umsatz, bessere Kundenbetreuung oder kürzere Fahrzeiten der Außendienstmitarbeiter.
  3. Datensammlung und -analyseInterne Daten wie Kundenbeziehungen, Mitarbeiterleistungen und Vertriebsstrukturen werden mit externen Daten zu Marktpotenzialen, Wettbewerb und Demografie zusammengeführt.
  4. Einsatz von Geomarketing-ToolsDie Geomarketing-Software visualisiert und analysiert die Daten und berechnet die optimale Verteilung der Vertriebsgebiete anhand der vereinbarten Parameter.
  5. Erstellung neuer VertriebsgebieteAuf Basis der Analyse entstehen optimierte Gebiete, die Fahrzeiten minimieren, die Kundenbetreuung verbessern und wichtige Kundenbeziehungen erhalten.
  6. Test und AnpassungDie neuen Gebiete werden in der Praxis geprüft und bei Bedarf angepasst. Ein iterativer Ansatz führt zu den besten Ergebnissen.
  7. Implementierung und SchulungDie neuen Vertriebsgebiete werden eingeführt und die Außendienstmitarbeiter entsprechend informiert und geschult, damit alle die neuen Strukturen und ihre Vorteile verstehen.
  8. Kontinuierliche Überwachung und AnpassungGebietsoptimierung ist kein einmaliger Vorgang. Leistung und Auslastung werden laufend beobachtet und die Gebiete bei Bedarf nachjustiert.

Praxisbeispiele zur Gebietsoptimierung

Großhandel Sanitär

Zwölf gewachsene Gebiete neu austariert

Ein Großhändler für Sanitärbedarf mit zwölf Außendienstmitarbeitern hatte seine Gebiete über Jahre nach Bedarf erweitert. Die Analyse zeigte: Das Potenzial des größten Gebiets war fast dreimal so hoch wie das des kleinsten, und rund 60 Kunden lagen mehr als 100 km vom Wohnort ihres Betreuers entfernt. Schlüsselkunden blieben fest zugeordnet, die übrigen Kunden wurden neu verteilt.

Ergebnis Beispielrechnung: Werden 60 weit entfernte Kunden je viermal im Jahr von einem näher wohnenden Kollegen besucht, der pro Besuch 90 Minuten Fahrt spart, gewinnt das Team rund 360 Stunden im Jahr für Kundengespräche.

Landtechnik

Nachfolge im Außendienst als Chance genutzt

Bei einem Hersteller von Landtechnik ging ein langjähriger Gebietsleiter in den Ruhestand. Statt das Gebiet unverändert neu zu besetzen, wurde geprüft, wie die Nachbargebiete zugeschnitten sind und wo ein Nachfolger idealerweise wohnen sollte. Zwei angrenzende Gebiete gaben Randregionen ab, die ihre Betreuer nur selten erreicht hatten.

Ergebnis Beispiel: ein neu zugeschnittenes Gebiet mit klar definiertem Wohnort-Korridor als Vorgabe für die Stellenbesetzung – die Personalsuche kann gezielt in dieser Region ansetzen.

Lebensmittelhersteller

Neues Sortiment, neue Zielgruppe

Ein Hersteller von Feinkostprodukten wollte mit seinem bestehenden Außendienst zusätzlich die Gastronomie ansprechen. Die Gastronomiebetriebe verteilen sich jedoch anders als die bisherigen Handelskunden, mit Schwerpunkten in Großstädten und Tourismusregionen. Über Firmenadressen wurde das neue Potenzial je Postleitzahl ermittelt und mit der bestehenden Arbeitslast verrechnet.

Ergebnis Beispiel: Gebiete, die Handelskunden und Gastronomiepotenzial gemeinsam berücksichtigen – statt eines Gebiets, in dem ein Mitarbeiter plötzlich doppelt so viele Betriebe betreuen müsste wie seine Kollegen.

Typische Projektsituationen, anonymisiert; Zahlen sind Rechenbeispiele.

Häufige Fragen

Was ist Gebietsoptimierung?

Gebietsoptimierung – auch Vertriebsgebietsoptimierung – bedeutet, bestehende Außendienstgebiete zu analysieren und zu verbessern. Ziel sind ausgewogene Potenziale, kürzere Fahrzeiten und eine bessere Kundenbetreuung, ohne gewachsene Kundenbeziehungen unnötig zu zerschneiden.

Wann ist eine Vertriebsgebietsoptimierung sinnvoll?

Typische Anlässe sind Personalwechsel, neue Produkte oder Zielgruppen, spürbar ungleiche Auslastung im Team, lange Fahrzeiten oder veränderte Marktbedingungen. Wenn Ihr Außendienst über unausgewogene Gebiete klagt, ist das ein deutliches Signal.

Wie groß sollte ein Vertriebsgebiet sein?

Das hängt von Besuchshäufigkeit, Kundendichte und Besuchsdauer ab. Als Faustregel gilt: Liegen Kunden mehr als 80 bis 100 km vom Wohnort des Außendienstmitarbeiters entfernt, leidet die Betreuungsqualität häufig spürbar. Eine Analyse nach Fahrzeit statt Luftlinie zeigt, wo das in Ihren Gebieten der Fall ist.

Gehen bei einer Gebietsoptimierung Kundenbeziehungen verloren?

Nicht zwangsläufig. Bestehende Kundenbeziehungen sind ein zentraler Bestandteil der Planung. Schlüsselkunden können fest bei ihrem bisherigen Betreuer bleiben, während nur die Kunden neu zugeordnet werden, bei denen ein Wechsel unkritisch ist.

Welche Software brauche ich für die Gebietsoptimierung?

Bewährt haben sich easymap professional mit dem district manager und RegioGraph Planning. Wenn Sie keine eigene Software anschaffen möchten, führen wir die Gebietsoptimierung auch als Projekt für Sie durch.

Wie oft sollte man Vertriebsgebiete überprüfen?

Da sich Kunden- und Mitarbeiterstamm ständig verändern, ist eine regelmäßige Überprüfung sinnvoll – spätestens bei Personalwechseln, neuen Produkten oder deutlichen Marktveränderungen. Mit einer eigenen Software lassen sich solche Checks mit überschaubarem Aufwand wiederholen.

Ein Außendienstmitarbeiter verlässt uns – was ist zu tun?

Nutzen Sie den Wechsel, um die Gebietsgrenzen zu prüfen: Wo sollte ein Nachfolger idealerweise wohnen, und lassen sich Nachbargebiete sinnvoll anpassen? Bei der anschließenden Personalsuche unterstützt Sie unser Tochterunternehmen, die p17 Consulting GmbH.

Wie gewinne ich den Außendienst für optimierte Gebiete?

Mit Transparenz und Beteiligung: Stellen Sie Entwürfe vor, bevor sie beschlossen sind, zeigen Sie für jedes Gebiet dieselben Kennzahlen und regeln Sie Übergabe und Provision für abzugebende Kunden verbindlich. Hinweise aus dem Außendienst verbessern zudem oft das Ergebnis. Eine Checkliste bietet unser Leitfaden Vertriebsgebietsplanung.

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