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p17 GmbHGeschäftsbereich Geomarketing

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Kostenfreies GIS, passende Daten

QGIS für Geomarketing: PLZ-Karten, Shapefiles und Marktdaten für das freie GIS

QGIS ist kostenfrei, leistungsfähig und in vielen Unternehmen längst installiert. Was fehlt, sind aktuelle Karten und Marktdaten. Wir liefern Postleitzahlen, Gemeinden, Kreise, GEOmarkets und Spezialkarten als Shapefile oder GeoJSON – und sagen Ihnen ehrlich, wann eine Geomarketing-Software die bessere Wahl ist.

Karte der 2-stelligen Postleitzahlgebiete in Deutschland

Geodaten und Marktdaten für QGIS

Alles, was QGIS für Geomarketing-Analysen braucht, aber nicht mitbringt.

Alle Gebietsebenen

PLZ 5- und 2-stellig, Gemeinden, Kreise, GEOmarkets, Mikro-PLZ, Raster und Spezialkarten – für Deutschland, Europa und weltweit.

Shapefile, GeoJSON, GeoPackage

Vollständig mit .prj- und .cpg-Datei, im gewünschten Koordinatensystem und direkt in QGIS ladbar.

Marktdaten als Tabelle

Kaufkraft, Einwohner, Haushalte, Zielgruppen oder Firmenpotenziale je Gebiet – mit demselben Schlüssel wie die Karte.

Passender Detailgrad

Hochdetailliert für die Planung oder topologisch sauber generalisiert für flüssige Übersichtskarten.

Jährlich aktuell

Neue Postleitzahlen und Gemeindegrenzen einmal im Jahr – damit Kartenstand und Datenstand zusammenpassen.

Klare Lizenz

Interne Analyse oder Veröffentlichung: Der Nutzungsumfang wird vor der Lieferung geklärt.

QGIS ist das bekannteste kostenfreie Geoinformationssystem und wird immer häufiger auch für Geomarketing eingesetzt: Umsätze je Postleitzahl einfärben, Kundenstandorte darstellen, Marktdaten mit eigenen Zahlen verknüpfen. Die Software kann dabei erstaunlich viel – nur Karten und Marktdaten bringt sie nicht mit. Genau hier setzen wir an: Wir liefern die passenden Geodaten und Potenzialdaten für QGIS und helfen Ihnen neutral bei der Frage, ob QGIS für Ihre Aufgabe das richtige Werkzeug ist.

Was ist QGIS?

QGIS ist freie Open-Source-Software unter der GNU General Public License (GPL). Sie läuft unter Windows, macOS und Linux, kostet keine Lizenzgebühren – auch nicht im Unternehmenseinsatz – und wird von einer großen internationalen Gemeinschaft weiterentwickelt. Für Unternehmen empfehlen sich die Long-Term-Release-Versionen (LTR), die über einen längeren Zeitraum gepflegt werden und seltener größere Umstellungen mit sich bringen.

Für das Geomarketing sind vor allem diese Fähigkeiten interessant:

  • Viele Formate: QGIS liest Shapefile, GeoJSON, GeoPackage, KML, CSV mit Koordinaten oder WKT-Geometrien, Excel-Tabellen und Datenbanken.
  • Tabellen verknüpfen: Über einen Attribut-Join hängen Sie eigene Zahlen per Schlüssel – etwa die Postleitzahl – an eine Karte.
  • Darstellung: abgestufte Farben für Werte, kategorisierte Farben für Gebiete, Heatmaps für Punktdichten, Diagramme auf der Karte.
  • Drucklayouts: Karten mit Titel, Legende, Maßstab und Quellenangabe für Präsentation und Druck.
  • Erweiterungen: Zahlreiche Plugins ergänzen zum Beispiel Hintergrundkarten, Geokodierung oder Erreichbarkeitsanalysen mit Isochronen – oft über externe Online-Dienste.

QGIS im Geomarketing: wann es passt – und wann nicht

Die ehrliche Antwort lautet: Es kommt darauf an, wer damit arbeitet und was am Ende herauskommen soll. QGIS ist ein vollwertiges GIS – mächtig, aber nicht auf Vertriebsfragen zugeschnitten.

Wann QGIS eine gute Wahl ist

  • Im Haus sind GIS-Kenntnisse vorhanden, etwa in einer Planungs-, Netz- oder Datenabteilung.
  • Es sollen vor allem Karten entstehen: Umsätze, Kunden, Marktanteile, Potenziale.
  • Viele unterschiedliche Datenquellen und Formate müssen zusammengeführt werden.
  • Karten entstehen auch unter macOS oder Linux, oder viele Personen brauchen gelegentlich Zugriff.
  • Das Projekt ist einmalig, und eine Softwarelizenz würde sich dafür nicht lohnen.

Wann eine Geomarketing-Software besser passt

  • Vertriebsgebiete sollen regelmäßig geplant, ausgeglichen und optimiert werden.
  • Fahrzeiten, Einzugsgebiete und Erreichbarkeitsanalysen gehören zum Alltag.
  • Menschen aus Vertrieb oder Controlling ohne GIS-Erfahrung sollen selbst Karten erstellen.
  • Karten und Kaufkraft sollen ohne Vorarbeit sofort einsatzbereit sein.
  • Sie wünschen sich einen festen Ansprechpartner für Support und Schulung.

QGIS, easymap oder RegioGraph? Der neutrale Vergleich

Kriterium QGIS easymap RegioGraph
Kosten und Lizenz kostenfrei, Open Source (GNU GPL) Abonnement mit 12 oder 36 Monaten Laufzeit Abonnement mit 1 oder 3 Jahren Laufzeit
Betriebssystem Windows, macOS, Linux Windows Windows
Einarbeitung hoch; GIS-Grundwissen sehr hilfreich gering; für Business-Anwender und gelegentliche Nutzer gemacht mittel; Assistenten führen durch typische Aufgaben
Karten enthalten nein – eigene oder freie Geodaten nötig Deutschland, weitere Länder zubuchbar Deutschland, Österreich, Schweiz und 2-stellige PLZ Europa
Marktdaten enthalten nein nein – optional erweiterbar GfK Kaufkraft inkl. Einwohner und Haushalte (DACH)
Gebietsplanung manuell über Zuordnungstabellen und Geoverarbeitung ab easymap professional, mit automatischer Planung und Optimierung Analysis manuell, ab Planning mit Assistent und Optimierung
Fahrzeiten und Isochronen über Erweiterungen und externe Routingdienste ab easymap professional integriert ab Planning: Fahrtzeitzonen und Einzugsgebiete
Teamnutzung beliebig viele Installationen, Projekte als Dateien teilen Concurrent User: bis zu 5 Installationen je gleichzeitigem Nutzer; enterprise mit Web-Kartendienst Named User: eine Lizenz je namentlich benannter Person
Support Community, Dokumentation, kommerzielle Dienstleister Hersteller und p17, Schulungen Hersteller und p17, Schulungen

In der Praxis ist es selten ein Entweder-oder. Häufig arbeitet eine GIS-Abteilung mit QGIS, während Vertrieb und Controlling mit easymap office oder RegioGraph ihre Kundenkarten erstellen. Sollen viele Kolleginnen und Kollegen die Ergebnisse nur ansehen und filtern, ist ein Geomarketing-Portal im Browser eine weitere Möglichkeit. Wichtig ist in jedem Fall, dass alle mit demselben Kartenstand und denselben Gebietsschlüsseln arbeiten – sprechen Sie uns darauf an, wenn Sie Karten für mehrere Systeme brauchen. Die Unterschiede der beiden Geomarketing-Programme zeigt ausführlich der Vergleich easymap und RegioGraph.

Was p17 für QGIS liefert: Postleitzahlen als Shapefile, GeoJSON und mehr

QGIS bringt keine Karten mit. Freie Geodaten gibt es durchaus, etwa amtliche Verwaltungsgrenzen oder aus OpenStreetMap abgeleitete Postleitzahlgebiete – allerdings mit Lizenzauflagen und ohne Gewähr für Vollständigkeit und Aktualität. Wer verlässlich arbeiten möchte, bekommt bei uns aktuelle digitale Landkarten im Format seiner Wahl:

  • Postleitzahlen 5-stellig und 2-stellig: die Klassiker für Umsatzkarten und Vertriebsgebiete, flächendeckend und topologisch sauber.
  • Gemeinden und Kreise: mit amtlichem Schlüssel, ideal zum Verknüpfen mit Statistikdaten.
  • GEOmarkets, Mikro-PLZ und Raster: wenn die 5-stellige Postleitzahl zu grob ist, etwa für Standortanalysen in Städten.
  • Spezialkarten: Gebietsgliederungen der Pharma-Marktforschung, Netz- und Grundversorgungsgebiete für Strom und Gas oder Bundestagswahlkreise – mehr unter Spezialkarten.
  • Europa und weltweit: Postleitzahlen und Verwaltungsgrenzen weiterer Länder, auf Wunsch in einer gemeinsamen Datei.

Geliefert wird als Shapefile, GeoJSON oder GeoPackage – mit .prj- und .cpg-Datei, im gewünschten Koordinatensystem und Detailgrad. Dazu kommen auf Wunsch Markt- und Potenzialdaten als Tabelle zum Verknüpfen: Kaufkraft, Einwohner und Haushalte, Altersstruktur, Einzelhandelszentralität, Firmen- und Gewerbepotenziale oder Zielgruppentypologien – je Postleitzahl, Gemeinde, Kreis oder GEOmarket, mit demselben Gebietsschlüssel wie die Karte. Für Daten über unser Standardangebot hinaus, etwa für einzelne Branchen oder ganz Europa, vermittelt p17-data.de herstellerneutral die passenden Quellen. Kunden- oder Standortadressen geokodieren wir auf Wunsch vorab, sodass Sie in QGIS direkt mit Koordinaten arbeiten.

Eigene Umsätze je PLZ in QGIS darstellen

Die häufigste Geomarketing-Aufgabe in QGIS ist die Umsatzkarte: Welche Postleitzahlgebiete bringen viel Umsatz, wo sind weiße Flecken? Für eine schnelle Übersicht genügt manchmal schon das Flächenkartogramm in Excel; QGIS spielt seine Stärken aus, wenn Sie Kartenstand, Gebietsebene und Gestaltung selbst bestimmen möchten. Die Schritt-für-Schritt-Anleitung auf dieser Seite führt Sie vom Laden der PLZ-Karte bis zum fertigen PDF. Der eigentliche Erkenntnisgewinn beginnt aber oft erst danach – wenn Sie den Umsatz ins Verhältnis zum Potenzial setzen. Eine absolute Umsatzkarte zeigt vor allem, wo viele Menschen wohnen. Aussagekräftiger ist die Marktausschöpfung: Umsatz geteilt durch Kaufkraft, Einwohner oder die Zahl der Betriebe im Gebiet. In QGIS berechnen Sie das mit dem Feldrechner in einer neuen Spalte.

Typische Stolperfallen mit PLZ-Karten in QGIS

  1. Führende Nullen: Excel macht aus 01067 die Zahl 1067, und schon findet die Verknüpfung keinen Partner. Betroffen sind vor allem Postleitzahlen in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Teilen Brandenburgs. Führen Sie PLZ-Spalten deshalb immer als Text. Ist es schon passiert, hilft im Feldrechner der Ausdruck lpad(to_string("PLZ"), 5, '0').
  2. Zeichensatz: Aus „Münster“ wird „Münster“, wenn QGIS die Kodierung falsch errät. Beim Shapefile legt die kleine .cpg-Datei den Zeichensatz fest. Fehlt sie, stellen Sie in den Layereigenschaften unter „Quelle“ die Datenquellenkodierung auf UTF-8 bzw. Windows-1252 um.
  3. Koordinatensystem: QGIS rechnet Layer mit unterschiedlichen Koordinatensystemen beim Anzeigen automatisch um – sofern das System bekannt ist. Für den Datenaustausch ist WGS84 (EPSG:4326) üblich, für Flächen- und Entfernungsberechnungen in Deutschland ETRS89/UTM 32N (EPSG:25832), für Kachel-Hintergrundkarten Web Mercator (EPSG:3857). Rechnen Sie Flächen und Distanzen in einem metrischen System: In Web Mercator erscheinen Flächen in Deutschland mehr als doppelt so groß, wie sie sind.
  4. Generalisierung: Eine hochdetaillierte PLZ-Karte für ganz Deutschland macht QGIS träge, besonders mit Beschriftung. Für Übersichten genügt eine generalisierte Fassung. Vorsicht beim eigenen Vereinfachen: Das Standardwerkzeug bearbeitet jede Fläche einzeln, zwischen Nachbargebieten entstehen Lücken und Überlappungen. Wir liefern auf Wunsch topologisch sauber generalisierte Karten.
  5. Kartenstand: Postleitzahlen ändern sich jedes Jahr. Gehören Karte und Daten nicht zum selben Stand, bleiben Gebiete leer oder Datensätze ohne Fläche. Die Zahl nicht verknüpfter Datensätze sollte nach jedem Import null sein.
  6. Lizenz bei Veröffentlichung: QGIS selbst dürfen Sie frei nutzen, auch kommerziell. Für die Kartendaten gilt das nicht automatisch – Standardlizenzen sind für interne Analysen gedacht. Sollen Karten auf die Website, in eine Broschüre oder an Händler und Franchisenehmer gehen, brauchen Sie eine Lizenz, die das abdeckt. Auch freie Daten haben Auflagen, etwa zur Namensnennung.

Von der Karte zur Gebietsplanung

Vertriebsgebiete lassen sich in QGIS durchaus abbilden: Sie verknüpfen eine Zuordnungstabelle „PLZ → Gebiet“, färben die Gebiete kategorisiert ein und fassen sie mit dem Werkzeug „Auflösen“ zu Gebietsflächen zusammen. Was fehlt, ist die Planung selbst: Gebiete nach Potenzial, Kundenzahl oder Arbeitslast ausgleichen, Wohnorte der Mitarbeiter und Fahrzeiten berücksichtigen, Varianten vergleichen. Das erledigen easymap professional und RegioGraph Planning mit Assistenten und automatischer Optimierung deutlich komfortabler. Wie solche Planungsverfahren arbeiten, erklären die Methoden der Gebietsplanung.

Die Ergebnisse – etwa die neue Zuordnung der Postleitzahlen zu Gebieten – übernehmen Sie anschließend als Tabelle oder Geodatei wieder in QGIS oder in ein BI-Werkzeug wie Power BI. Wenn Sie die Planung lieber abgeben, übernehmen wir sie im Rahmen der Gebietsplanung oder erstellen Ihnen Karten als Geomarketing-Service – ganz ohne eigene Software.

Schritt für Schritt: eigene Umsätze je PLZ in QGIS darstellen

Die Anleitung orientiert sich an den aktuellen LTR-Versionen von QGIS. Menübezeichnungen können je nach Version leicht abweichen.

  1. PLZ-Layer ladenZiehen Sie die PLZ-Karte (Shapefile, GeoJSON oder GeoPackage) per Drag-and-drop in QGIS. Prüfen Sie unten rechts das Koordinatensystem des Projekts und werfen Sie einen Blick in die Attributtabelle: Das Feld mit der Postleitzahl muss vom Typ Text sein.
  2. Umsatzdaten vorbereitenFassen Sie Ihre Umsätze in Excel je Postleitzahl zusammen – eine Zeile je PLZ, Spaltenüberschriften in der ersten Zeile, Werte als reine Zahlen ohne Einheit. Speichern Sie die Liste als Excel-Datei oder als CSV in UTF-8.
  3. Tabelle importieren – PLZ als TextExcel-Dateien öffnen Sie direkt per Drag-and-drop, CSV-Dateien über die Datenquellenverwaltung als getrennte Texte ohne Geometrie. Entscheidend ist, dass die PLZ-Spalte als Text ankommt: Schalten Sie die automatische Feldtyp-Erkennung ab oder setzen Sie den Typ der Spalte auf Text. In Excel formatieren Sie die Spalte vorher als Text.
  4. Tabelle mit der Karte verknüpfen (Join)Öffnen Sie die Eigenschaften des PLZ-Layers, Reiter „Verknüpfungen“, und fügen Sie Ihre Umsatztabelle hinzu: Verknüpfungsfeld ist die PLZ Ihrer Tabelle, Zielfeld die PLZ der Karte. Danach erscheinen die Umsätze als zusätzliche Spalten in der Attributtabelle.
  5. Verknüpfung kontrollierenFiltern Sie die Attributtabelle auf leere Umsatzwerte und vergleichen Sie die Summe der verknüpften Umsätze mit der Summe in Excel. Weichen beide ab, liegt es fast immer an führenden Nullen oder an einem abweichenden Kartenstand.
  6. Abgestufte Farben einstellenWählen Sie unter „Symbolisierung“ die Darstellung „Abgestuft“, als Wert die Umsatzspalte, einen Farbverlauf und fünf bis sieben Klassen – etwa nach Quantilen oder natürlichen Unterbrechungen. Für Vertriebsgebiete nutzen Sie stattdessen „Kategorisiert“.
  7. Drucklayout anlegen und exportierenLegen Sie ein neues Drucklayout an, fügen Sie Karte, Titel, Legende, Maßstab und Quellenangabe ein und exportieren Sie das Ergebnis als PDF oder PNG – für Präsentation, Bericht oder Wandkarte.

Praxisbeispiele: Geomarketing mit QGIS

Stadtwerk, Vertrieb und Marketing

Marktdurchdringung je PLZ im vorhandenen GIS

Ein Stadtwerk nutzt QGIS seit Jahren für die Netzdokumentation. Das Marketing wollte wissen, in welchen Postleitzahlgebieten außerhalb des eigenen Grundversorgungsgebiets bereits Strom- und Gaskunden gewonnen wurden. Geliefert wurden 5-stellige Postleitzahlen als GeoPackage in EPSG:25832, eine Tabelle mit Haushalten je PLZ und die Spezialkarte der Grundversorger Strom.

Ergebnis Beispiel: Kunden je 100 Haushalte als abgestufte Karte, überlagert von den Grundversorgungsgebieten – erstellt vom eigenen GIS-Team mit der vorhandenen Software, ohne zusätzliche Lizenz.

Projektentwicklung Einzelhandelsimmobilien

Kaufkraft je Quartier für ein Standortexposé

Ein Projektentwickler wollte für eine Fachmarktfläche die Kaufkraft im Umfeld zeigen – feiner als auf Postleitzahlebene. Geliefert wurden GEOmarkets für die Stadt und die Umlandgemeinden als GeoJSON sowie eine Tabelle mit Einwohnern, Haushalten und Kaufkraftindex je GEOmarket. Weil die Karte in einem Exposé für Investoren erscheinen sollte, wurde die Lizenz für die Weitergabe gleich mit vereinbart.

Ergebnis Beispiel: Aus 14 Postleitzahlen im Umfeld wurden rund 600 GEOmarkets. Die Karte zeigt die kaufkräftigen Quartiere auf einen Blick, und die Lizenzfrage war vor dem Druck geklärt.

Großhandel Haustechnik

Von der Umsatzkarte zur Gebietsplanung

Ein Großhändler erstellte seine Umsatzkarten je PLZ mit QGIS und Karten von p17. Als die zehn Außendienstgebiete neu zugeschnitten werden sollten, stieß das Team an Grenzen: Potenzial, Kundenzahl und Fahrzeiten ließen sich in QGIS nur mühsam gegeneinander abwägen. Geplant wurde deshalb in easymap professional, die neue Zuordnung „PLZ → Gebiet“ ging als Tabelle zurück nach QGIS.

Ergebnis Beispiel: QGIS blieb das Werkzeug für die Kartenerstellung, die Gebietsplanung lief in der Geomarketing-Software – jede Lösung für die Aufgabe, für die sie gemacht ist.

Typische Projektsituationen, anonymisiert; Zahlen sind Rechenbeispiele.

Häufige Fragen

Ist QGIS für Geomarketing geeignet?

Ja, für die Darstellung und Analyse räumlicher Daten ist QGIS sehr leistungsfähig: Umsätze je PLZ, Kundenstandorte, Marktanteile oder Heatmaps. Karten und Marktdaten bringt QGIS aber nicht mit, und es gibt keine Assistenten für Gebietsplanung oder -optimierung. Wer regelmäßig Gebiete plant oder ohne GIS-Kenntnisse arbeitet, ist mit easymap oder RegioGraph meist schneller am Ziel.

Ist QGIS wirklich kostenlos?

Ja. QGIS ist freie Open-Source-Software unter der GNU GPL und darf auch in Unternehmen ohne Lizenzgebühren genutzt werden. Kosten entstehen trotzdem – für Karten und Marktdaten, für die Einarbeitung und für die Zeit, die Aufbereitung und Pflege der Daten beanspruchen.

Wie erstelle ich eine PLZ-Karte in QGIS?

Sie laden eine PLZ-Karte als Shapefile, GeoJSON oder GeoPackage, importieren Ihre Werte aus Excel oder CSV mit der Postleitzahl als Text, verknüpfen beide über die PLZ und färben die Flächen mit der abgestuften Darstellung ein. Die ausführliche Anleitung finden Sie in der Schritt-für-Schritt-Anleitung auf dieser Seite.

Woher bekomme ich ein Shapefile mit Postleitzahlen für QGIS?

Freie PLZ-Geometrien gibt es als Ableitung aus OpenStreetMap – mit Lizenzauflagen und ohne Gewähr für Vollständigkeit und Aktualität. Aktuelle, flächendeckende PLZ-Karten 5- und 2-stellig liefern wir als Shapefile, GeoJSON oder GeoPackage, jährlich aktualisiert. Mehr unter Digitale Landkarten.

Shapefile oder GeoJSON – was ist für QGIS besser?

QGIS verarbeitet beide problemlos. Ein Shapefile besteht aus mehreren Dateien und begrenzt Feldnamen auf zehn Zeichen, GeoJSON ist eine einzelne Textdatei in WGS84, bei 5-stelligen Postleitzahlen aber recht groß. Für die Arbeit in QGIS empfehlen wir meist GeoPackage: eine Datei, mehrere Ebenen, keine Feldnamen-Grenze.

Warum werden in QGIS nicht alle Postleitzahlen verknüpft?

Meist fehlen führende Nullen, weil Excel die Postleitzahl als Zahl gespeichert hat – aus 01067 wird 1067. Seltener passen Kartenstand und Datenstand nicht zusammen. Führen Sie die PLZ als Text und prüfen Sie nach jeder Verknüpfung die Zahl der Datensätze ohne Partner.

Kann ich mit QGIS Vertriebsgebiete planen?

Darstellen ja, planen nur eingeschränkt. Über eine Zuordnungstabelle „PLZ → Gebiet“ und das Werkzeug „Auflösen“ entstehen Gebietsflächen. Den Ausgleich nach Potenzial oder Arbeitslast, Fahrzeiten und automatische Optimierung bieten dagegen easymap professional und RegioGraph Planning.

Was kosten PLZ-Karten und Marktdaten für QGIS?

Das hängt von Land, Gebietsebene, Detailgrad, Datenumfang und Lizenz ab. Stellen Sie Ihren Bedarf im Konfigurator zusammen oder fragen Sie direkt an.

Weiterführend

Passende Daten und Werkzeuge

Kontakt

Karten und Daten für QGIS anfragen

Nennen Sie uns Region, Gebietsebene und Einsatzzweck – wir liefern die passende PLZ-Karte als Shapefile, GeoJSON oder GeoPackage, auf Wunsch mit Marktdaten zum Verknüpfen.

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