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p17 GmbHGeschäftsbereich Geomarketing

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Geodaten im BI-Dashboard

Power BI Geomarketing: PLZ-Karten, Shape Map und geografische Analysen im Dashboard

Umsätze, Kunden und Potenziale haben einen Ort – und Power BI kann ihn sichtbar machen. Wir zeigen, welche Karten-Visuals wofür taugen, wie Sie Postleitzahlen, Gebiete und Kaufkraft sauber im Datenmodell verankern und wo Power BI an Grenzen stößt.

Beispiel: interaktive Karte im Browser

Was p17 für Ihr Power-BI-Dashboard liefert

Karten, Zuordnungen und Marktdaten, die ohne Umwege in Ihr Datenmodell passen.

Karten als TopoJSON

Postleitzahlen, Gemeinden, Kreise, Spezialkarten oder Ihre eigenen Vertriebsgebiete – generalisiert und direkt für die Formkarte nutzbar.

Zuordnungstabellen

PLZ → Vertriebsgebiet, Kreis oder Bundesland als Dimensionstabelle – für Filter, Hierarchien und Drill-down.

Markt- und Potenzialdaten

Kaufkraft, Einwohner, Haushalte, Zielgruppen und Firmenpotenziale je Gebiet – mit demselben Schlüssel wie die Karte.

Koordinaten statt Adressen

Wir geokodieren Kunden- oder Filialadressen auf Wunsch vorab, damit im Bericht nur noch Koordinaten stehen.

Jährlich aktuell

Neue Postleitzahlen und Gemeindegrenzen einmal im Jahr – passend zum Stand Ihrer Marktdaten.

Neutrale Beratung

Wir sagen Ihnen, was Power BI allein leisten kann – und wann eine Geomarketing-Software oder ein Service sinnvoller ist.

In vielen Unternehmen liegen die wichtigsten Zahlen längst in Power BI: Umsätze, Aufträge, Kunden, Filialkennzahlen. Fast alle davon haben einen Ortsbezug – und trotzdem bleibt die Karte in vielen Berichten Dekoration. Geografische Analysen in Power BI werden erst dann aussagekräftig, wenn Postleitzahlen, Gebiete und Marktdaten sauber im Datenmodell verankert sind. Hier lesen Sie, wie Geomarketing mit Power BI gelingt, welche Karten-Visuals sich wofür eignen und wo eine spezialisierte Geomarketing-Software sinnvoll ergänzt. Die passenden Karten und Daten liefern wir Ihnen dazu.

Warum geografische Analysen im Power-BI-Dashboard?

Eine Tabelle sagt, wie viel verkauft wurde. Eine Karte zeigt, wo – und vor allem, wo nicht. Typische Fragestellungen im BI-Alltag:

Dashboard mit Filterleiste, drei Kennzahlkacheln, Deutschlandkarte und Balkendiagramm
Abbildung: Geomarketing im Dashboard – Karte, Kennzahlen und Diagramm reagieren gemeinsam auf Filter und Auswahl (schematisches Beispiel, fiktive Werte).
  • Umsatz je Region: Wo liegen die umsatzstarken Postleitzahlgebiete, wo die weißen Flecken, und was hat sich gegenüber dem Vorjahr verändert?
  • Potenzialausschöpfung: Wie viel Umsatz erzielen Sie im Verhältnis zu Kaufkraft, Einwohnern oder der Zahl der Betriebe im Gebiet? Hier zeigt sich, wo noch Luft nach oben ist.
  • Außendienstgebiete: Wie verteilen sich Umsatz, Kunden und Zielerreichung auf die Vertriebsgebiete – und sind die Gebiete überhaupt vergleichbar?
  • Filialvergleich: Welche Standorte schöpfen ihr Einzugsgebiet gut aus, welche bleiben hinter dem zurück, was Kaufkraft und Wettbewerb erwarten lassen? Wie man das methodisch angeht, zeigt die Filialnetzanalyse.

Der besondere Vorteil von Power BI: Die Karte ist mit allen anderen Visuals verbunden. Ein Klick auf ein Gebiet filtert Kundenliste, Zeitreihe und Kennzahlen – die Karte wird zum Navigationselement des Berichts.

PLZ-Karte in Power BI: welches Karten-Visual wofür?

Power BI bringt mehrere Karten-Visuals mit, weitere lassen sich aus dem Marketplace ergänzen. Sie unterscheiden sich vor allem darin, woher die Grenzen kommen und ob Ortsangaben über einen Online-Dienst geokodiert werden.

Visual geeignet für Hinweis
Karte (Blasenkarte) Standorte, Kunden oder Werte als Punkte bzw. Blasen Ortsangaben werden online geokodiert; Breiten- und Längengrad sind am zuverlässigsten
Flächenkarte (Flächenkartogramm) Standardgebiete wie Bundesländer oder Postleitzahlen einfärben Grenzen liefert der Kartendienst; Stand und Detailgrad lassen sich nicht steuern, eigene Gebiete nicht darstellen
Formkarte (Shape Map) eigene Flächen: PLZ, Kreise, Vertriebsgebiete, Spezialkarten braucht eine TopoJSON-Datei; keine Geokodierung, aber auch keine Hintergrundkarte
Azure-Maps-Visual Punkte, Blasen, Heatmaps und Flächen in mehreren Ebenen kombinieren Online-Kartendienst von Microsoft; Freigabe durch die Power-BI-Administration prüfen
ArcGIS for Power BI weitergehende räumliche Analysen und Hintergrundkarten einige Funktionen und Inhalte nur mit ArcGIS-Konto
Weitere Visuals aus dem Marketplace Spezialfälle wie Routen, Cluster oder eigene Kartenstile Anbieter, Datenschutz und Lizenzbedingungen im Einzelfall prüfen

Microsoft stellt die älteren, Bing-basierten Karten-Visuals schrittweise auf Azure Maps um. Prüfen Sie deshalb bei neuen Berichten den aktuellen Stand in Ihrer Umgebung und setzen Sie bevorzugt auf Visuals, die weiter gepflegt werden. Für eigene Gebietsgrenzen ist die Formkarte mit TopoJSON der naheliegende Weg; das Azure-Maps-Visual kann eigene Flächen zusätzlich als Referenzebene einblenden.

So setzen Sie Geodaten in Power BI sinnvoll ein

Datenkategorien setzen und PLZ immer mit dem Land kombinieren

Power BI erkennt Ortsangaben nicht zuverlässig von selbst. Weisen Sie in den Spaltentools jeder geografischen Spalte die passende Datenkategorie zu – etwa Postleitzahl, Ort, Land/Region, Breitengrad oder Längengrad. Kombinieren Sie Postleitzahlen außerdem immer mit dem Land: Fünfstellige Postleitzahlen gibt es auch in Frankreich, Italien, Spanien oder den USA, und ohne Länderangabe landet „10115“ schnell auf dem falschen Kontinent. Bewährt hat sich eine eigene Spalte „Land“ oder eine berechnete Spalte wie „10115, Deutschland“. Die Postleitzahl gehört dabei als Text ins Modell, mit führender Null – sonst wird aus 01067 die Zahl 1067.

Koordinaten statt Adressen

Am eindeutigsten sind Koordinaten. Statt Adressen im Bericht von einem Online-Dienst auflösen zu lassen, geokodieren Sie Kunden und Standorte einmalig – in einer Geomarketing-Software oder über unsere Geokodierung als Dienstleistung – und speichern Breiten- und Längengrad im Datenmodell. Das ist schneller, genauer, reproduzierbar und datenschutzfreundlicher.

Gebietszuordnung: eine Tabelle „PLZ → Vertriebsgebiet“

Vertriebsgebiete kennt kein Kartendienst. Sie entstehen im Datenmodell über eine Zuordnungstabelle: eine Zeile je Postleitzahl, dazu Gebiet, Außendienstmitarbeiter, Region und gegebenenfalls Innendienst. Diese Tabelle verbinden Sie über die PLZ mit Umsatz- und Kundendaten. Ändert sich der Gebietszuschnitt, tauschen Sie nur die Tabelle aus, und alle Berichte ziehen mit. Wer Vorjahre auf dem damaligen Zuschnitt auswerten möchte, versieht die Tabelle mit einem Gültigkeitszeitraum.

Hierarchien: Land → Bundesland → Kreis → PLZ

Mit einer geografischen Hierarchie bohren Sie per Drill-down von der Deutschlandkarte bis zur einzelnen Postleitzahl. Eine Tücke kennen viele nicht: Postleitzahlgebiete folgen nicht den Verwaltungsgrenzen. Einzelne PLZ-Gebiete schneiden Gemeinde-, Kreis- und sogar Landesgrenzen. Für eine saubere Hierarchie braucht es deshalb eine Zuordnungstabelle, die jede Postleitzahl eindeutig einem Kreis und Bundesland zuweist – etwa nach der überwiegenden Fläche oder Einwohnerzahl. Eine solche Tabelle stellen wir Ihnen auf Wunsch passend zum Kartenstand zusammen.

Kennzahlen normieren statt absolute Werte färben

Die häufigste Schwäche von Karten in BI-Berichten: Sie zeigen absolute Werte. Dann leuchten Berlin, Hamburg und München, und die Karte sagt vor allem, wo viele Menschen wohnen. Aussagekräftiger sind normierte Kennzahlen: Umsatz je 1.000 Einwohner, Kunden je 100 Haushalte, Umsatz je Betrieb oder die Ausschöpfung der Kaufkraft. Der Kaufkraftindex mit dem Bundesdurchschnitt von 100 eignet sich als Vergleichsmaßstab: Liegt Ihr Umsatzindex in einem Gebiet deutlich unter dem Kaufkraftindex, bleibt dort Potenzial liegen.

Wichtig dabei: Indizes nie summieren oder einfach mitteln. Den Kaufkraftindex eines Vertriebsgebiets berechnen Sie aus der absoluten Kaufkraft und den Einwohnern der zugehörigen Postleitzahlen – nicht als Durchschnitt der PLZ-Indizes.

Eigene Gebietskarten mit der Formkarte (Power BI Shape Map)

Für eigene Gebiete – 5-stellige Postleitzahlen in festem Kartenstand, Kreise, Vertriebsgebiete oder Spezialkarten – ist die Formkarte das Mittel der Wahl. Sie erwartet eine TopoJSON-Datei, in der jede Fläche einen Schlüssel trägt, der exakt den Werten in Ihrem Datenmodell entspricht. So kommen Sie dahin:

  1. Ausgangsdaten: eine Karte als Shapefile oder GeoJSON in WGS84, zum Beispiel unsere digitalen Landkarten.
  2. Zusammenfassen: Für Vertriebsgebiete werden die PLZ-Flächen je Gebiet zu einer Fläche verschmolzen – in einem GIS wie QGIS oder in Ihrer Geomarketing-Software.
  3. Generalisieren: Grenzlinien topologieerhaltend vereinfachen. Eine hochdetaillierte PLZ-Karte ist für ein Dashboard viel zu schwer; generalisiert schrumpft sie auf einen Bruchteil, und die Darstellung bleibt flüssig.
  4. Umwandeln: in TopoJSON konvertieren, zum Beispiel mit dem Werkzeug Mapshaper, das auch die Vereinfachung übernimmt.
  5. Einbinden: in den Formatoptionen der Formkarte die eigene Karte hinzufügen und die Schlüssel zuordnen.

Marktdaten als Tabelle verknüpfen

Erst mit Marktdaten wird aus der Karte eine Geomarketing-Analyse. Kaufkraft, Einwohner und Haushalte, Altersstruktur, Einzelhandelszentralität oder Firmenpotenziale kommen als ganz normale Tabelle je Gebiet ins Modell und werden über den Gebietsschlüssel verbunden – wie jede andere Dimensionstabelle. Achten Sie auf zwei Dinge: Karte, Zuordnungstabelle und Marktdaten sollten denselben Gebietsstand haben, und die Lizenz der Daten muss zum Kreis der Berichtsempfänger passen. Ein Bericht im internen Arbeitsbereich ist etwas anderes als eine Veröffentlichung im Web oder die Freigabe an Händler. Welche Daten es gibt, zeigt die Übersicht der Markt- und Potenzialdaten; für internationale Daten oder Spezialquellen vermittelt p17-data.de herstellerneutral.

Datenschutz: Geokodierung über Online-Dienste

Karte, Flächenkarte und Azure-Maps-Visual übergeben Ortsangaben zur Geokodierung an einen Online-Kartendienst von Microsoft. Bei Postleitzahlen und Orten ist das meist unkritisch, bei Adressen von Privatkunden dagegen ein Thema für Ihren Datenschutzbeauftragten. Dasselbe gilt für die Kartendiagramme in Excel. In vielen Organisationen regelt die Power-BI-Administration außerdem zentral, ob Karten-Visuals überhaupt genutzt werden dürfen. Datensparsame Alternativen: Werte vorab auf Postleitzahlen verdichten, Adressen einmalig geokodieren und nur Koordinaten übergeben oder die Formkarte nutzen, die mit der eingebetteten Kartendatei arbeitet.

Wo Power BI an Grenzen stößt – und was dann hilft

Power BI ist ein hervorragendes Werkzeug, um Kennzahlen räumlich darzustellen und zu vergleichen. Planen kann es nicht:

  • Gebietsplanung und -optimierung: Gebiete nach Potenzial, Kundenzahl oder Arbeitslast ausgleichen, Wohnorte der Mitarbeiter berücksichtigen, Varianten durchspielen – das leisten easymap professional und RegioGraph Planning.
  • Fahrzeiten und Erreichbarkeit: Fahrtzeitzonen, Einzugsgebiete und Isochronen berechnen Geomarketing-Programme auf Basis eines Straßennetzes – mehr unter Erreichbarkeitsanalyse.
  • Standortbewertung: Einzugsgebiete, Wettbewerb und Marktanteile modellieren, etwa mit der Huff-Analyse in RegioGraph Strategy.

Bewährt hat sich die Arbeitsteilung: Geplant wird in der Geomarketing-Software, berichtet in Power BI. Die Ergebnisse – Zuordnungstabelle „PLZ → Gebiet“, Einzugsgebiete je Filiale, Gebietsflächen als TopoJSON – wandern ins Datenmodell und stehen dort allen Berichtsempfängern zur Verfügung. Sollen Karten unternehmensweit im Browser geteilt werden, ist der Web-Kartendienst von easymap enterprise eine Alternative – oder, wenn niemand selbst planen muss, ein Geomarketing-Portal auf Basis des easymap explorer. Soll die Karte direkt im CRM oder in einer eigenen Anwendung erscheinen, lohnt ein Blick auf individuelle Geomarketing-Software. Und wenn Sie lieber nicht selbst basteln: Im Geomarketing-Service bereiten wir Karten und Tabellen fertig für Ihr Dashboard auf.

Schritt für Schritt: geografische Analysen in Power BI aufbauen

Bezeichnungen in Power BI Desktop können je nach Version leicht abweichen.

  1. Fragestellung und Gebietsebene festlegenWas soll die Karte beantworten – Umsatzverteilung, Potenzialausschöpfung, Gebietsvergleich? Daraus folgt die Ebene: 2-stellige PLZ für die Übersicht, 5-stellige PLZ oder Gemeinden für die Detailanalyse.
  2. Ortsbezug bereinigenPostleitzahlen als Text mit führenden Nullen, eine Spalte für das Land, bei Standorten Breiten- und Längengrad. Adressen am besten vorab geokodieren.
  3. Zuordnungs- und Markttabellen ladenDie Tabelle „PLZ → Vertriebsgebiet“ und Marktdaten je PLZ als Dimensionen ins Modell holen und über die PLZ mit den Umsatzdaten verbinden.
  4. Datenkategorien und Hierarchie setzenIn den Spaltentools die Datenkategorien wie Postleitzahl, Land/Region, Breitengrad und Längengrad zuweisen und eine Hierarchie Land → Bundesland → Kreis → PLZ anlegen.
  5. Kennzahlen normierenMeasures wie Umsatz je 1.000 Einwohner oder die Ausschöpfung der Kaufkraft anlegen, damit große und kleine Gebiete vergleichbar werden.
  6. Passendes Visual wählenKarte für Standorte, Flächenkarte oder Azure-Maps-Visual für Standardgebiete, Formkarte mit eigener TopoJSON-Datei für PLZ in festem Kartenstand und für Vertriebsgebiete.
  7. Ergebnis prüfenNicht zugeordnete Postleitzahlen suchen, Kartensummen mit der Tabelle abgleichen und auffällige Werte auf Datenfehler prüfen.
  8. Aktualisierung planenEinmal im Jahr Karte und Zuordnungstabelle auf den neuen Stand bringen – und bei geänderten Gebieten die TopoJSON-Datei austauschen.

Praxisbeispiele: Geomarketing in Power BI

Elektrogroßhandel, Vertriebscontrolling

Umsatz je PLZ ins Verhältnis gesetzt

Das Controlling eines Großhändlers mit 18 Außendienstmitarbeitern zeigte den Umsatz je Postleitzahl bisher als absolute Werte – und sah vor allem die Ballungsräume. Ergänzt wurden eine Tabelle mit der Zahl der Elektrohandwerksbetriebe je PLZ auf Basis von Firmenadressen, eine Zuordnungstabelle „PLZ → Gebiet“ und die 5-stellige PLZ-Karte als TopoJSON.

Ergebnis Beispiel: Die Kennzahl „Umsatz je Handwerksbetrieb“ machte rund 40 Postleitzahlgebiete mit vielen Betrieben, aber wenig Umsatz sichtbar. Sie gingen als Aktionsliste an die zuständigen Außendienstmitarbeiter – direkt aus dem Dashboard gefiltert.

Filialhandel mit 60 Standorten

Filialvergleich mit Kaufkraft

Ein Filialist verglich seine Märkte im Power-BI-Bericht nur nach Umsatz und Verkaufsfläche. Für einen faireren Vergleich wurden die Einzugsgebiete als Fahrzeitzonen in einer Geomarketing-Software berechnet und als Zuordnungstabelle „PLZ → nächstgelegene Filiale“ nach Power BI übernommen, ergänzt um die Sortimentskaufkraft je PLZ.

Ergebnis Beispiel: Jede Filiale erhält einen Erwartungswert aus der Kaufkraft ihres Einzugsgebiets. Märkte, die deutlich darunter liegen, sind auf einen Blick erkennbar – auch wenn ihr absoluter Umsatz unauffällig ist.

Landtechnik, Außendienst

Außendienstgebiete als eigene Formkarte

Ein Hersteller von Landtechnik hatte seine 14 Außendienstgebiete in RegioGraph Planning neu zugeschnitten. Im Management-Dashboard sollten die Gebiete als Flächen erscheinen, nicht als tausende einzelne Postleitzahlen. Die PLZ-Flächen wurden je Gebiet zusammengefasst, generalisiert und als TopoJSON für die Formkarte aufbereitet.

Ergebnis Beispiel: 14 Gebietsflächen in einer schlanken Datei, über den Gebietsnamen verknüpft mit Umsatz, Zielerreichung und Kundenzahl. Ändert sich der Zuschnitt, werden Zuordnungstabelle und Kartendatei gemeinsam ausgetauscht.

Typische Projektsituationen, anonymisiert; Zahlen sind Rechenbeispiele.

Häufige Fragen

Wie erstelle ich eine PLZ-Karte in Power BI?

Für eine schnelle Übersicht setzen Sie die Datenkategorie der PLZ-Spalte auf Postleitzahl, kombinieren sie mit dem Land und nutzen die Flächenkarte oder das Azure-Maps-Visual. Wollen Sie Kartenstand und Grenzen selbst bestimmen oder eigene Gebiete zeigen, verwenden Sie die Formkarte mit einer PLZ-Karte als TopoJSON-Datei.

Warum landen meine Postleitzahlen in Power BI im falschen Land?

Fünfstellige Postleitzahlen gibt es auch in anderen Ländern, und der Kartendienst muss raten. Geben Sie deshalb immer das Land mit – über eine eigene Spalte mit der Datenkategorie Land/Region oder eine kombinierte Spalte wie „48599, Deutschland“. Am eindeutigsten sind Koordinaten.

Was ist die Shape Map in Power BI?

Die Formkarte (Shape Map) färbt Flächen aus einer eigenen TopoJSON-Datei ein – zum Beispiel 5-stellige Postleitzahlen, Kreise oder Ihre Vertriebsgebiete. Sie braucht keine Geokodierung, zeigt aber auch keine Hintergrundkarte. Je nach Version ist sie als Vorschaufunktion gekennzeichnet; prüfen Sie den aktuellen Stand in Ihrer Umgebung.

Wie wandle ich ein Shapefile in TopoJSON für Power BI um?

Zum Beispiel mit dem Werkzeug Mapshaper: Shapefile oder GeoJSON laden, Geometrien vereinfachen, als TopoJSON exportieren. Wichtig sind ein Schlüsselfeld, das exakt Ihren Daten entspricht, und eine Generalisierung, bei der Nachbarflächen lückenlos aneinanderstoßen. Auf Wunsch liefern wir die Karte gleich als fertige TopoJSON-Datei.

Wie bekomme ich meine eigenen Vertriebsgebiete in Power BI?

Mit einer Zuordnungstabelle „PLZ → Gebiet“ im Datenmodell färben Sie PLZ-Flächen nach Gebiet ein. Sollen die Gebiete als zusammenhängende Flächen erscheinen, werden die Postleitzahlen je Gebiet zusammengefasst und als TopoJSON für die Formkarte bereitgestellt – das übernehmen wir gern für Sie.

Werden bei Karten in Power BI Daten an einen Online-Dienst übertragen?

Bei Visuals, die Orte geokodieren, werden Ortsangaben wie Adressen oder Postleitzahlen an einen Kartendienst von Microsoft gesendet. Klären Sie das mit Ihrem Datenschutz, bevor Kundenadressen im Bericht landen. Datensparsamer sind vorab geokodierte Koordinaten, auf Postleitzahlen verdichtete Werte oder die Formkarte mit eigener Kartendatei.

Kann Power BI Vertriebsgebiete planen oder Fahrzeiten berechnen?

Gebiete planen und optimieren kann Power BI nicht; einfache Einzugsgebiete bieten allenfalls einzelne Zusatz-Visuals, teils nur mit zusätzlichem Konto. Für Gebietsplanung, Optimierung und Fahrzeitanalysen eignen sich easymap professional oder RegioGraph Planning. Die Ergebnisse übernehmen Sie als Zuordnungstabelle wieder in Power BI.

Welche Marktdaten kann ich in Power BI nutzen?

Alle, die als Tabelle je Gebiet vorliegen: Kaufkraft und Kaufkraftindex, Einwohner und Haushalte, Altersstruktur, Zentralität, Firmen- und Gewerbepotenziale oder Zielgruppentypologien. Wichtig sind derselbe Gebietsschlüssel und derselbe Kartenstand wie in Ihrer Karte. Einen Überblick gibt es unter Markt- und Potenzialdaten.

Weiterführend

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Nennen Sie uns Gebietsebene, Region und Fragestellung – wir liefern PLZ-Karten als TopoJSON, Zuordnungstabellen und Marktdaten, die in Ihr Datenmodell passen.

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