Gedruckte Landkarten sind im Zeitalter von Geomarketing-Software keineswegs überholt. Die Postleitzahlenkarte Deutschland hängt in vielen Vertriebsabteilungen seit Jahren an der Wand: Sie zeigt jedem im Raum auf einen Blick, wer wofür zuständig ist – ohne Login, ohne Bildschirm, ohne Ladezeit. p17 führt dieses bekannte Sortiment heute weiter, erstellt gedruckte Karten mit Vertriebsregionen und Übersichtskarten für Kunden und druckt Landkarten ganz individuell nach Ihren Vorgaben.
Die Postleitzahlenkarte Deutschland: PLZ-Karte als Wandkarte
Die Postleitzahlenkarte Deutschland bildet das gesamte Bundesgebiet mit allen ein-, zwei- und fünfstelligen Postleitzahlen ab und verbindet die postalische Systematik mit einer vollständigen topografischen Grundlage. Das zeigt die Karte:
- Einstellige Postleitzonen (0–9), flächig in unterschiedlichen Farben – für die schnelle regionale Orientierung
- Zweistellige Postleitzahlen in roter Schrift mit roten Grenzlinien
- Fünfstellige Postleitzahlen bei jedem erfassten Ort, inklusive Gemeindezugehörigkeit
- Bundesländergrenzen
- Straßennetz mit Straßennummern sowie Bahnlinien
- Ortschaften und Gewässer
Bekannt als Bacher- und Kastanea-Postleitzahlenkarte
Vielen ist die Karte noch als Bacher- bzw. Kastanea-Postleitzahlenkarte bekannt. Wer früher beim BACHER Verlag oder bei Kastanea bestellt hat, findet sie heute im landkarten-shop.de, den die p17 GmbH führt – mit denselben Kartengrundlagen und Verarbeitungen. Alle Formate und Ausführungen sehen Sie direkt bei der Postleitzahlenkarte Deutschland im landkarten-shop.de.
Formate und Maßstäbe
| Format | Maßstab | 1 cm auf der Karte entspricht | geeignet für |
|---|---|---|---|
| 84 × 119 cm | 1:800.000 | 8 km | Büro, Besprechungsraum, Innendienst |
| 98 × 129 cm | 1:700.000 | 7 km | klassische Wandkarte im Vertrieb |
| 131 × 174 cm | 1:500.000 | 5 km | große Wandfläche, hohe Detailtiefe |
| 147 × 200 cm | 1:450.000 | 4,5 km | Planungswand mit eigenen Eintragungen |
Wer mit Pinnnadeln arbeitet oder Gebiete von Hand einträgt, greift besser zu einem der großen Formate: Dort sind auch kleine Postleitzahlgebiete gut lesbar, und für Fähnchen und Notizen bleibt Platz. Für die reine Orientierung genügt das kleinste Format.
Wofür Unternehmen die PLZ-Wandkarte nutzen
- Vertriebsgebiete abgrenzen: Gebiete entlang der Postleitzahlen festlegen und für alle sichtbar machen.
- Anfragen zuordnen: Neukunden und Interessenten im Innendienst sofort dem zuständigen Außendienst zuweisen.
- Servicetechniker einteilen: Einsatzgebiete von Technikern, Gebietsleitern oder Handelsvertretern auf einen Blick.
- Kunden und Filialen zeigen: Standorte mit Nadeln oder Klebepunkten markieren und in Besprechungen gemeinsam diskutieren.
- Schulen und einarbeiten: Neue Mitarbeiter lernen die Gebietsstruktur an der Wand schneller als in einer Tabelle.
Einzelne Postleitzahlen ändern sich jedes Jahr, die Grundstruktur aus Leitzonen und Leitregionen ist seit Einführung der fünfstelligen Postleitzahlen 1993 dagegen weitgehend stabil. Für die Gebietsübersicht an der Wand ist das unproblematisch. Wer Adressen tagesgenau zuordnen muss, prüft Grenzfälle mit einer aktuellen digitalen Landkarte oder in der Geomarketing-Software.
Ausführungen und Regionalkarten
Die Postleitzahlenkarte gibt es als gerollte Papierkarte, beidseitig laminiert, laminiert und beleistet zum Aufhängen sowie als gerahmtes Board – pinnbar oder zusätzlich magnethaftend. Wer nur einen Teil Deutschlands braucht, wählt eine der Regionalkarten für Nord-, Ost-, Süd- oder Westdeutschland.
Vertriebsregionen und Übersichtskarten für Unternehmen
Neben der Standardkarte erstellt p17 gedruckte Landkarten für Unternehmen – teils mit Vertriebsregionen, teils als Übersichtskarten:
- Vertriebsregionen: Ihre Gebiete farbig eingefärbt, mit Gebietsnummern, Namen der Ansprechpartner und Standorten – für Innendienst, Vertriebsmeeting und Außendienst.
- Übersichtskarten: Filialnetz, Händler- und Servicepartner, Liefer- oder Einzugsgebiete – für Kunden, Messestand, Empfang oder Katalog.
- Karten als Werbemittel: größere Auflagen als Kundengeschenk oder Messeartikel.
Was wir dafür von Ihnen brauchen, ist überschaubar: eine Excel-Liste mit Postleitzahlen, Orten oder Adressen und der Zuordnung zu Ihren Gebieten, dazu Ihr Logo und eine Vorstellung von Format und Ausführung. Den Rest – Kartengrundlage, Farben, Legende und Beschriftung – stimmen wir mit Ihnen ab, bevor gedruckt wird. Wie das für Karten in Präsentationen, Berichten oder auf der Website funktioniert, lesen Sie unter Karten erstellen lassen.
Auch Spezialkarten – etwa Pharma-Gliederungen, Netzgebiete oder Bundestagswahlkreise – drucken wir auf Wunsch als Wandkarte.
Landkarte individuell drucken: die Landkartenmanufaktur
Mit der Landkartenmanufaktur gestalten Sie Ihre Karte online selbst: Sie stecken Ihr Wunschgebiet ab – von einer Region bis zu ganz Deutschland –, wählen Kartengrundlage, Optionen und Ausführung und sehen sofort einen Richtpreis. Vor der Produktion erhalten Sie eine Kartenvorschau vom Kartografen, damit Sie genau sehen, was auf Ihrer Karte dargestellt wird. Das ist wichtig, denn individuelle Kartenausschnitte sind vom Rückversand ausgeschlossen. Den Ablauf in fünf Schritten finden Sie weiter unten.
| Kartengrundlage | Schwerpunkt | typischer Einsatz |
|---|---|---|
| Postleitzahlenkarte | Postleitzahlgrenzen und -nummern | Vertriebsgebiete, Zuständigkeiten |
| Straßenkarte | Straßennetz, Orte, Entfernungen | Außendienst, Lieferdienste, Servicetechnik |
| Verwaltungskarte | Gemeinden, Kreise, Länder | Verbände, Verwaltung, öffentliche Auftraggeber |
| Organisationskarte | zurückhaltende Grundkarte für eigene Eintragungen | Gebietsstrukturen, Standortnetze |
| Topografische Karte | Gelände, Gewässer, Siedlungen | Übersicht, Repräsentation, Regionen |
Welche Grundlage zur Wahl steht, hängt vom Maßstab ab. Als Optionen kommen Ihr Logo, Ihre Standorte, Radien um einen Standort oder eingefärbte Vertriebsregionen hinzu. Bei der Ausführung haben Sie die Wahl zwischen gerollter Papierkarte – optional mit Kunststoffleiste bis 126 cm oder Alu-Leiste bis 200 cm –, laminierter Karte, gerahmtem und pinnbarem Board sowie einem Board, das zusätzlich magnethaftend ist. Mehrere Exemplare als Werbemittel? Dann geben Sie einfach die Stückzahl an.
Gedruckte Karte oder Software – wann ist was sinnvoll?
Die gedruckte Karte ist die richtige Wahl, wenn ein ganzes Team die Gebietsstruktur ständig vor Augen haben soll, wenn Innendienst oder Empfang Anrufer schnell dem zuständigen Ansprechpartner zuordnen, wenn Sie in Besprechungen gemeinsam vor der Karte stehen und mit Nadeln arbeiten oder wenn die Karte repräsentieren soll.
Software ist die richtige Wahl, wenn sich Kunden, Umsätze und Gebiete regelmäßig ändern, wenn Sie Potenziale berechnen, Gebiete ausgleichen oder Fahrzeiten berücksichtigen möchten, wenn Daten aus CRM oder ERP automatisch auf die Karte sollen oder wenn mehrere Varianten durchgespielt werden. Dafür gibt es easymap und RegioGraph. Dazwischen liegt unser kostenloses Online-Tool postleitzahlenkarte-software.de: 2-stellige Postleitzahlgebiete nach Kategorien oder Werten einfärben und als PDF im A4-Format speichern – ohne Installation.
Digital planen, gedruckt aufhängen
Am meisten bringt die Kombination aus beidem:
- Gebiete planen: in easymap professional oder RegioGraph Planning – oder von uns planen lassen, siehe Gebietsplanung.
- Zuordnung übergeben: die Gebietszuordnung als Excel-Liste, etwa „Postleitzahl → Gebiet“, dazu Farben, Gebietsnamen und Standorte.
- Vorschau prüfen: Wir setzen die Gebiete auf der passenden Kartengrundlage um, mit Logo und Standorten, und senden Ihnen eine Vorschau.
- Drucken und aktualisieren: Druck in Format und Ausführung Ihrer Wahl. Ändert sich die Gebietsstruktur, aktualisieren wir die Karte.
Sie haben keine Geomarketing-Software, sondern nur eine Excel-Liste mit Ihren Daten? Auch daraus erstellen wir Karten – mehr unter Geomarketing als Service.