Geomarketing als Service: Sie stellen die Frage, wir liefern die Karte
Wo sitzen unsere umsatzstärksten Kunden? Wie sind die Außendienstregionen heute zugeschnitten? Wo liegt Potenzial, das noch niemand bearbeitet? Solche Fragen stellen sich in fast jedem Unternehmen – aber oft nur ein- oder zweimal im Jahr. Eine eigene Geomarketing-Software anzuschaffen, einzurichten und zu erlernen, lohnt sich dafür nicht immer. Genau dafür gibt es Geomarketing als Service: Sie liefern Daten und Fragestellung, wir liefern das Ergebnis – von der einzelnen Karte bis zur kompletten Vertriebsstruktur.
Als neutraler Ansprechpartner für geografische Fragestellungen sagen wir Ihnen dabei auch offen, wenn eine Aufgabe so regelmäßig anfällt, dass sich eine eigene Lösung eher rechnet. Welche Wege es gibt, zeigt unser Stufenmodell.
Drei Stufen: selbst machen, Karte erstellen lassen oder Projekt vergeben
| Stufe | Was Sie tun | Was p17 tut | Typisches Ergebnis |
|---|---|---|---|
| 1. Selbst machen | Daten aus Excel in das kostenlose Online-Tool kopieren | stellt das Tool bereit | PLZ-Karte als PNG oder PDF |
| 2. Karten-Service | Excel-Liste schicken, Entwurf abstimmen | prüft, verortet und gestaltet Ihre Daten | eine oder mehrere fertige Karten |
| 3. Projekt | Ziele vorgeben, Entscheidungen treffen | erarbeitet Vertriebskonzept und -struktur, auf Wunsch mit Personalsuche | Gebiete, Karten, Zuordnungslisten, Dokumentation |
Stufe 1: Selbst machen mit dem kostenlosen PLZ-Karten-Tool
Für eine schnelle Übersicht brauchen Sie weder Software noch Dienstleister. Mit unserem kostenlosen Online-Tool postleitzahlenkarte-software.de färben Sie die zweistelligen Postleitzahlengebiete Deutschlands ein – entweder nach Kategorien, etwa Vertriebsgebieten, oder nach Zahlenwerten wie dem Umsatz. Die Daten kopieren Sie direkt aus Excel, eine Zeile je Gebiet. Zahlenwerte lassen sich in drei, fünf oder sieben Wertebereiche einteilen, wahlweise in gleichen Intervallen oder als Quantile. Das Ergebnis exportieren Sie als PNG oder als PDF im A4-Format. Auch Excel selbst zeichnet mit dem Flächenkartogramm einfache Karten; was das leistet und wo die Grenzen liegen, zeigt Geomarketing mit Excel.
Das Tool stößt an Grenzen, sobald Sie fünfstellige Postleitzahlen, einzelne Kundenstandorte, eine Gebietsplanung oder weitergehende Analysen brauchen. Dann geht es mit Stufe 2 weiter – oder mit einer eigenen Software wie easymap office für Kundenkarten und Flächenfärbungen bzw. easymap professional, wenn Sie Gebiete selbst planen möchten.
Stufe 2: Karte aus Excel erstellen lassen
Im Karten-Service schicken Sie uns eine Excel-Liste mit den Daten, die sichtbar werden sollen – wir machen daraus eine oder mehrere Karten. Alle Kartenarten und Lieferformate im Detail finden Sie unter Karten erstellen lassen. Ob Sie Ihre Vertriebsgebiete als Karte erstellen lassen oder Umsätze sichtbar machen möchten, typische Aufträge sind:
- Umsatz je Postleitzahl: Flächenfärbung nach Umsatz, Absatz oder Kundenzahl, zwei- oder fünfstellig, gern im Vergleich zum Vorjahr.
- Außendienstregionen: Ihre Vertriebsgebiete farbig dargestellt, mit Gebietsnamen, Zuständigkeiten und Wohnorten der Mitarbeiter.
- Kundenstandorte: Kunden, Interessenten oder Filialen als Punkte, unterschieden nach Kundengruppe, Umsatzklasse oder Status.
- Potenziale: Ihre Umsätze vor dem Hintergrund von Markt- und Potenzialdaten wie Kaufkraft, Einwohnern oder Firmenbeständen – so wird sichtbar, wo noch Umsatz möglich ist.
Geliefert wird in der Form, in der Sie die Karte brauchen: als PDF oder PNG für Präsentationen und Berichte, als Datei für Ihr System – etwa als Shapefile oder GeoJSON für ein BI-Tool wie Power BI, für CRM oder Webkarte, wie unter Digitale Landkarten beschrieben – oder gedruckt als Wandkarte, gerollt, laminiert oder als pinnbares Board. Mehr zu den Druckvarianten lesen Sie unter Gedruckte Landkarten.
Stufe 3: Vertriebskonzept extern erstellen lassen
Manchmal geht es nicht um eine Karte, sondern um die Struktur dahinter: Ein Außendienst soll aufgebaut, erweitert oder neu organisiert werden, ein neuer Markt steht an, oder zwei Vertriebsorganisationen werden zusammengeführt. Dann übernehmen wir als externer Dienstleister die komplette Erstellung Ihres Vertriebskonzepts bzw. Ihrer Vertriebsstruktur: Zielgruppen definieren, Potenziale bewerten, Gebiete zuschneiden, ideale Wohnorte der Mitarbeiter bestimmen, Besuchsrhythmen und Auslastung prüfen und alles nachvollziehbar dokumentieren. Das fachliche Vorgehen beschreiben wir ausführlich unter Gebietsplanung und Gebietsoptimierung; auf Wunsch folgt eine Tourenplanung.
Am Ende eines solchen Projekts stehen typischerweise:
- Gebietskarten für Vertriebsleitung, Außendienst und Innendienst,
- Zuordnungslisten, welche Postleitzahl zu welchem Gebiet und Mitarbeiter gehört – direkt übernehmbar in CRM oder ERP,
- Kennzahlen je Gebiet wie Potenzial, Kundenzahl, Umsatz und voraussichtliche Auslastung,
- Wohnort-Korridore, in denen neue Mitarbeiter idealerweise leben sollten,
- eine Dokumentation der Planungskriterien, damit die Struktur auch in einigen Jahren noch nachvollziehbar ist.
Umgesetzt ist ein Vertriebskonzept allerdings erst, wenn jede Region besetzt ist. Für neue oder neu zu besetzende Außendienstregionen übernimmt unser Tochterunternehmen, die p17 Consulting GmbH, die Personalsuche. Als Personalvermittlung, unter anderem mit Schwerpunkt Vertrieb und Außendienst, sucht sie gezielt in den Regionen, die Ihre Planung vorgibt. So planen wir den Gebietszuschnitt, und die p17 Consulting GmbH besetzt die Stellen dazu.
Was wir von Ihnen brauchen: der Aufbau Ihrer Excel-Liste
Für eine Karte aus Excel ist keine besondere Vorbereitung nötig. Entscheidend sind drei Dinge: ein Ortsbezug (Postleitzahl oder vollständige Adresse), die Werte, die dargestellt werden sollen, und gegebenenfalls Kategorien, nach denen unterschieden wird. Eine Zeile je Kunde oder je Gebiet, Spaltenüberschriften in der ersten Zeile – so kann eine Liste zum Beispiel aussehen:
| Kundennr. | Straße | PLZ | Ort | Umsatz 2025 | Kundengruppe | Gebiet |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 10017 | Musterstraße 12 | 01067 | Dresden | 48.200 | A-Kunde | Ost |
| 10245 | Beispielweg 3 | 48599 | Gronau | 12.750 | B-Kunde | Nord-West |
| 10388 | Am Markt 7 | 80331 | München | 3.900 | C-Kunde | Süd |
Für eine reine PLZ-Karte genügen oft schon zwei Spalten: Postleitzahl und Wert bzw. Gebiet. Straße und Ort brauchen wir nur, wenn Kunden punktgenau als Standorte erscheinen sollen; dafür werden die Adressen geokodiert. Mehrere Werte-Spalten – etwa Umsatz, Deckungsbeitrag und Kundenzahl – sind kein Problem; daraus entstehen dann mehrere Karten aus derselben Liste. Statt einer Excel-Datei funktioniert auch eine CSV-Datei oder ein Export aus Ihrem CRM oder ERP.
Datenschutz: nur die Daten, die für die Karte nötig sind
Kundendaten sind sensibel, und für die meisten Karten braucht es weit weniger, als in Ihrem CRM steht. Wir folgen deshalb dem Grundsatz der Datensparsamkeit: Für eine Umsatzkarte je Postleitzahl genügen Kundennummer, PLZ und Wert – Namen, Ansprechpartner, E-Mail-Adressen oder Telefonnummern lassen Sie einfach weg. Oft können Sie die Werte sogar vorab je Postleitzahl zusammenfassen; dann enthält die Liste gar keine Einzeldatensätze mehr.
Sind personenbezogene Daten für die Aufgabe tatsächlich nötig – etwa Adressen von Privatkunden oder Einzelunternehmern für eine Standortkarte –, sprechen Sie uns auf die Auftragsverarbeitung an. Wir vereinbaren sie vor der Datenübergabe nach Art. 28 DSGVO und legen gemeinsam fest, wie lange die Daten gespeichert und wann sie gelöscht werden.
Nicht nur Vertrieb: weitere Wo-Fragen als Service
Der Service ist nicht auf Vertriebsgebiete beschränkt. Nach demselben Prinzip – Sie liefern Daten und Frage, wir liefern die Karte – entstehen zum Beispiel:
- Standort- und Filialkarten mit Fahrzeitzonen um jeden Standort; wird daraus eine Standortentscheidung, hilft die Standortanalyse weiter.
- Karten auf Sondergebieten wie Pharma-Gebietsstrukturen, Netzgebieten von Strom und Gas oder Wahlkreisen – die passenden Grenzen finden Sie unter Spezialkarten.
- Zielgruppenkarten auf Basis von Kaufkraft, Einwohnern oder Firmenadressen, etwa zur Planung einer Mailingaktion oder einer regionalen Prospekt- und Beilagenwerbung.
Wann lohnt sich der Service – und wann eigene Software?
Der Karten-Service ist ideal, wenn Karten selten, aber in guter Qualität gebraucht werden: für die Vertriebstagung, den Jahresbericht, eine Gebietsübergabe oder ein Strategiegespräch. Arbeiten Sie dagegen jede Woche mit Karten, möchten Gebiete laufend selbst anpassen oder sollen mehrere Kolleginnen und Kollegen Zugriff haben, ist eine eigene Lösung meist wirtschaftlicher. Dann helfen wir bei der Auswahl, richten die Software ein und machen Ihr Team in einer Schulung fit. Häufig ist auch die Kombination sinnvoll: Wir übernehmen die aufwendige Erstplanung, Sie pflegen die Ergebnisse später selbst weiter.
Soll die Karte dort erscheinen, wo Ihre Kundendaten ohnehin liegen – im CRM, im BI-Dashboard oder im Browser –, lesen Sie weiter unter individuelle Geomarketing-Software.