Sie haben mit Microsoft MapPoint gearbeitet und suchen jetzt einen MapPoint Nachfolger oder eine passende MapPoint Alternative? Damit sind Sie nicht allein: MapPoint, das ehemalige Kartenprogramm von Microsoft, wird bis heute gesucht, obwohl es seit Ende 2014 nicht mehr verkauft wird. Über p17 und unseren Landkarten-Shop erhalten Sie die passenden Nachfolgelösungen, mit denen Sie digitale Landkarten wie in MapPoint erstellen – und noch einiges mehr. Eines müssen wir allerdings direkt vorwegnehmen: Es gibt leider keine Geomarketing-Software, die sich im preislichen Umfeld von Microsoft MapPoint bewegt. Für einfache Übersichtskarten gibt es aber einen kostenlosen Weg ohne Software – mehr dazu weiter unten.
Die erste Version von Microsoft MapPoint erschien im Jahr 2000 und war – mit den Karten für Deutschland, Österreich und die Schweiz oder als Europa-Version – für einen niedrigen dreistelligen Eurobetrag erhältlich. Ein unschlagbares Angebot für eine Software, die schon damals Daten auf digitalen Landkarten visualisieren konnte. Im Jahr 2013 erschien mit MapPoint 2013 (v19) die letzte Version, die meist nur noch mit den Europakarten ausgeliefert wurde und ebenfalls kaum mehr kostete. Ende 2014 hat Microsoft den Vertrieb eingestellt, der Support lief noch bis 2015.
Gibt es einen Microsoft MapPoint Nachfolger?
Microsoft selbst hat den Kartendienst Bing Maps als Nachfolger empfohlen. Bing Maps enthält viele Funktionen, die auch in MapPoint integriert waren. Allerdings lassen sich viele davon nur durch Zusatzprogrammierung und über die kommerzielle Bing-Maps-Schnittstelle nutzen – für Anwender, die bisher mit einer Excel-Liste und ein paar Klicks eine Karte erstellt haben, ist das keine Lösung.
Daher müssen wir viele begeisterte MapPoint-Anwender enttäuschen: Einen offiziellen Microsoft MapPoint Nachfolger gibt es nicht. Für uns ist das Grund genug, Ihnen die möglichen MapPoint Alternativen vorzustellen – Funktion für Funktion. Vorher aber ein Tipp für alle, die vor allem schnell eine Übersichtskarte brauchen.
Schneller Einstieg ohne Software: die kostenlose PLZ-Karte
Viele MapPoint-Karten waren im Kern einfache Übersichtskarten: Deutschland nach Postleitzahlen eingefärbt, etwa nach zuständigem Vertreter oder nach Umsatz. Wenn Ihnen das genügt, brauchen Sie dafür heute keine Software. Mit unserem kostenlosen Online-Tool postleitzahlenkarte-software.de färben Sie die 2-stelligen Postleitzahlgebiete Deutschlands direkt im Browser ein:
- Nach Kategorien oder Zahlenwerten: zum Beispiel nach Vertriebsgebiet oder Vertreter – oder nach Umsatz und Kundenzahl, wahlweise in 3, 5 oder 7 Wertebereichen mit gleichen Intervallen oder Quantilen.
- Daten aus Excel einfügen: eine Zeile je Postleitzahlgebiet kopieren und übernehmen, fertig.
- Als PNG oder PDF (A4) exportieren: für Präsentation, Rundschreiben oder die Pinnwand im Vertrieb.
Das Tool ist ein kostenloser Service der p17 GmbH und läuft ohne Installation. Auch Microsoft Excel selbst zeichnet mit dem Flächenkartogramm einfache Karten – was damit geht und wo die Grenzen liegen, zeigen wir unter Geomarketing mit Excel.
Wer mehr braucht: easymap
Sobald es genauer werden soll – 5-stellige Postleitzahlen, einzelne Kundenstandorte als Stecknadelkarte, Heatmaps, Routen, Gebietsplanung oder eine direkte Anbindung an Excel, Access und Datenbanken –, stößt ein Online-Tool an seine Grenzen. Dann ist easymap der passende MapPoint Nachfolger: easymap office für Karten und Analysen, easymap professional zusätzlich mit Routing, Fahrzeiten und automatischer Gebietsplanung. Wo Sie welche MapPoint-Funktion wiederfinden, zeigen die folgenden Abschnitte.
Unser Ersatz für Microsoft MapPoint: Erfahrungen seit 2008
Bei p17, einem auf Geomarketing und CRM spezialisierten Anbieter, haben wir bereits zu Beginn unserer Geomarketing-Beratung im Jahr 2008 – damals noch als Beloch & Franzbach GbR – interne Analysen mit Microsoft MapPoint erstellt. Auch in unseren ersten Kundenprojekten haben wir die Software eingeführt und Mitarbeiter darin geschult, aus einer Excel-Datei eine digitale Stecknadelkarte zu erstellen. Relativ schnell stellten wir allerdings fest, dass einige der integrierten Geodaten nicht dem aktuellen Stand entsprachen und Funktionen wie die automatische Gebietsplanung fehlten.
Hier muss man klar betonen: MapPoint wurde nie dafür entwickelt, Vertriebsgebiete automatisch zu berechnen oder Standorte zu planen. MapPoint war eine Software für digitale Übersichtskarten. Typische Anwendungsszenarien waren:
- Digitale Stecknadelkarten auf Basis von Excel-Listen, etwa mit Kundendaten, die anschließend in MapPoint ausgewertet wurden.
- Digitale Übersichtskarten, zum Beispiel für eine Potenzialbetrachtung auf Basis einer 5-stelligen Postleitzahlenkarte.
- Routen berechnen und optimieren zwischen mehreren Wegpunkten – vergleichbar mit Microsoft AutoRoute.
Genau diese Funktionen fanden wir damals in der Geomarketing-Software Map&Market basic der PTV wieder, die allerdings Ende 2023 abgekündigt wurde (mehr dazu unter Map&Market Alternative). Bis heute gibt es kaum eine Lösung, die den MapPoint-Funktionsumfang komplett und zum gleichen Preis in einer Software abbildet. Es gibt aber Software, die jede einzelne Aufgabe besser erledigt.
MapPoint-Funktion → Nachfolgelösung
Die folgende Übersicht zeigt, wo Sie die gewohnten MapPoint-Funktionen heute finden. Die Entsprechungen beziehen sich auf die Editionen von easymap und RegioGraph.
| MapPoint-Funktion | Nachfolgelösung in easymap | Nachfolgelösung in RegioGraph |
|---|---|---|
| Europakarte (DACH- oder Europa-Version) | Deutschland im Standard, erweiterbar um DACH, Europa oder grundsätzlich jedes Land der Welt | DACH plus 2-stellige PLZ-Karte Europa im Standard, weitere Länder zubuchbar |
| Datenimport-Assistent für Excel-Listen | direkter Zugriff auf Excel, Access, Outlook, SharePoint, SQL Server, Oracle, OData, ODBC (alle Editionen) | Excel, Access, Textdateien/CSV, dBase, ODBC, Zwischenablage (alle Editionen) |
| Kundenzuordnung und Stecknadelkarte | alle Editionen; Geokodierung im 100 × 100 m Raster (office) oder hausgenau (professional) | alle Editionen; Geokodierung innerhalb der PLZ (Analysis) oder hausgenau (Planning) |
| Potenzialkarte auf 5-stelligen Postleitzahlen | Flächenfärbung, Heatmaps, Boston-Grid-Analyse ab easymap office; Marktdaten zubuchbar | Flächenfärbung, Indizes, ABC-Analysen ab RegioGraph Analysis; GfK Kaufkraft DACH enthalten |
| Routenberechnung und -optimierung | Routing, Fahrtstrecken und Fahrtzeiten ab easymap professional; reihenfolgeoptimierte Touren mit easymap explorer pro (Add-on zum explorer in easymap enterprise); Rahmentourenplanung mit easymap Tourenplanung | Fahrtzeitzonen und Einzugsgebiete ab RegioGraph Planning; keine Tourenplanung |
| Umkreis- und Korridorsuche | Erreichbarkeitsanalysen nach Fahrtzeit oder Fahrtstrecke ab easymap professional | Entfernungsberechnungen ab Analysis, Fahrtzeitzonen ab Planning |
| GPS-Anbindung (ab MapPoint 2006) | kein Live-Standort; Standort per Import oder Adresse | kein Live-Standort; Standort über die Adresssuche |
| Symbolpalette | Darstellung nach Merkmalen über Symbol und Farbe | Darstellung nach Merkmalen über Symbol und Farbe |
| Kartenlayer und Beschriftung (ab MapPoint 2010) | Kartenebenen ein- und ausblenden, Beschriftung steuern | Kartenlayer mit automatischer Aktualisierung von Daten und Analysen |
| API und Steuerung aus Excel (ab MapPoint 2010) | Aufruf per Kommandozeile; Web-Anwendungen auf Basis des easymap explorer als Projekt | im Einzelfall prüfen |
| Points of Interest | Businessadressen per Data as a Service ab easymap professional; Firmenadressen über p17 | Firmenadressen über p17 importierbar |
| Export nach Office | Grafik, PowerPoint, Word, Excel, HTML | Grafik, Excel, HTML; Layoutgenerator und Vollbildmodus |
| Automatische Gebietsplanung (in MapPoint nicht enthalten) | ab easymap professional | ab RegioGraph Planning (manuell in Analysis) |
Die MapPoint-Funktionen und ihre Nachfolger im Detail
Europakarte und Kartengrundlage
MapPoint brachte eine Straßen- und Flächenkarte für Deutschland, Österreich und die Schweiz oder für ganz Europa mit. Geomarketing-Software arbeitet heute mit Gebietsebenen wie Postleitzahlen, Gemeinden, Kreisen und Bundesländern, auf denen Sie Ihre Daten auswerten. easymap wird im Standard mit der Karte Deutschland ausgeliefert und lässt sich um weitere Länder bis hin zu ganz Europa erweitern. RegioGraph enthält Deutschland, Österreich und die Schweiz sowie eine 2-stellige Postleitzahlenkarte für Europa. Der größte Unterschied zu MapPoint: Die Karten werden aktualisiert. Postleitzahlen und Verwaltungsgrenzen ändern sich jedes Jahr – ein Kartenstand von 2013 führt zwangsläufig zu Fehlzuordnungen. Karten für andere Programme wie QGIS, Power BI oder Ihr CRM finden Sie unter digitale Landkarten.
Datenimport-Assistent
Der Datenimport-Assistent war das Herzstück vieler MapPoint-Karten: Excel-Liste auswählen, Adressspalten zuordnen, fertig. In easymap und RegioGraph funktioniert das ähnlich – nur mit deutlich mehr Quellen. easymap office greift direkt auf Excel, Access, Outlook-Kontakte, SharePoint-Listen, Microsoft SQL Server, Oracle und OData-Quellen zu. RegioGraph Analysis liest Excel, Access, Textdateien, dBase und ODBC-Quellen.
Kundenzuordnung und Stecknadelkarten
Die digitale Stecknadelkarte – Kunden eingefärbt nach Außendienstmitarbeiter, Umsatzklasse oder Branche – beherrschen alle Editionen von easymap und RegioGraph. Der Unterschied liegt in der Geokodierung, also darin, wie genau eine Adresse auf der Karte landet: im 100 × 100 m Raster (easymap office), innerhalb der Postleitzahl (RegioGraph Analysis) oder hausgenau (easymap professional, RegioGraph Planning). Für eine Übersichtskarte reicht jede Stufe. Wer auf Basis der Karte Fahrzeiten oder Einzugsgebiete berechnen möchte, braucht die hausgenaue Variante. Sind Ihre Adresslisten über die Jahre uneinheitlich geworden, übernehmen wir vorab die Adressaufbereitung und Geokodierung als Dienstleistung.
Symbole in der Kartendarstellung
Warum braucht man einen großen Symbolvorrat für Standorte auf digitalen Landkarten? Diese Frage stellt sich sicher mancher Leser – und in vielen Fällen kommt man mit wenigen Symbolen gut zurecht. Es gibt aber Unternehmen, die deutlich mehr Symbole benötigen. MapPoint 2004 und 2006 boten knapp 340 Symbole, ab MapPoint 2009 waren es nur noch rund 50.
Routenberechnung und Routenoptimierung
MapPoint konnte Routen zwischen mehreren Wegpunkten berechnen und die Reihenfolge optimieren – ähnlich wie Microsoft AutoRoute. In easymap professional berechnen Sie Fahrtstrecken, Fahrtzeiten und Routen auf Basis der Straßenkarten und erstellen Erreichbarkeitsanalysen. Wer mit easymap enterprise und dem easymap explorer arbeitet, plant reihenfolgeoptimierte Touren unterwegs mit dem Add-on easymap explorer pro im Browser. Und wer nicht nur einzelne Routen, sondern die Besuche eines ganzen Außendienstes über das Jahr planen möchte, nutzt das Add-on easymap Tourenplanung mit Rahmentourenplanung für bis zu 52 Wochen, Besuchsrhythmen und Übernachtungstouren.
Das lohnt sich: Laut einer Studie von Huckemann/Schmitz (St. Gallen 2014) entfallen rund 26 % der Arbeitszeit im Außendienst auf Fahrten. Wie strategische, taktische und operative Tourenplanung zusammenspielen, lesen Sie unter Tourenplanung.
Geht es Ihnen gar nicht um die Karte, sondern nur um Straßenentfernungen zwischen vielen Orten – etwa für Frachtberechnung, Tarife oder Auswertungen im Außendienst –, ist eine fertige Entfernungstabelle oft der einfachere Weg: Das Entfernungswerk Straße (EWS) liefert die Straßenkilometer zwischen den Orten Deutschlands und Europas für Excel, ERP oder Datenbank. Wir liefern die Daten und binden sie bei Ihnen ein.
Verwendung von (live) GPS-Daten in einer Geomarketing-Software
Hier war MapPoint 2006 seiner Zeit voraus: Die Software konnte den eigenen Standort aus einer GPS-Maus auslesen und auf der Karte anzeigen. Die Desktop-Programme, die wir heute anbieten, können das nicht. Doch stellt sich die Frage, wofür dieser Standort benötigt wird.
Eine Geomarketing-Software visualisiert Daten mit geografischem Bezug auf einer digitalen Landkarte. Dafür braucht man nicht zwangsläufig den Ort, an dem sich der Anwender gerade befindet. Anders ist das in der Routen- und Tourenplanung: Hier kann der aktuelle Standort sinnvoll sein, etwa für eine Umkreisrecherche oder eine Korridorsuche. Über Umwege lässt sich der eigene Standort auch heute auf die Karte bringen, zum Beispiel per Import aus einer Excel-Datei oder über die Adresssuche in RegioGraph Planning. Für den Außendienst unterwegs bietet das Add-on easymap explorer pro – eine Erweiterung des easymap explorer in easymap enterprise – im Browser Routenplanung und die Suche nach Alternativbesuchen in der Nähe eines Standorts. Wie sich solche Werkzeuge in eine durchdachte Außendienststeuerung einfügen, zeigen wir gesondert.
Wenn Sie die aktuelle Position Ihrer Mitarbeiter in einer Software nachvollziehen möchten, schildern Sie uns Ihren Anwendungsfall – wir prüfen, ob eine solche Funktion in einer Routen- oder Tourenplanungssoftware enthalten ist.
Steuerung der Geomarketing-Software über eine API
Die Steuerung über eine Programmierschnittstelle (API) war sicher eine der am wenigsten genutzten Funktionen von MapPoint 2010. Die bekannteste Anwendung war die Integration in Microsoft Office: Mit wenigen Klicks ließ sich MapPoint aus Excel fernsteuern und mit Daten befüllen.
Solche Schnittstellen werden heute vor allem von Webanwendungen genutzt. Hier punktet easymap professional: Die Software lässt sich über die Kommandozeile aufrufen. Das ist dann allerdings ein individuelles Geomarketing-Projekt und keine Standardlösung. Sollen Karten und Daten ganz ohne Desktop-Software im Browser erscheinen, realisieren wir Projekte auf Basis des easymap explorer – vom Geomarketing-Portal bis zur individuellen Applikation. Im direkten Vergleich bietet easymap professional aber einen deutlich höheren Funktionsumfang als MapPoint inklusive der damaligen API. Wer Kartenfunktionen direkt im CRM nutzen möchte: Für cobra CRM haben wir mit MAP+PLUS und TOUR+PLUS eigene Geomarketing-Module entwickelt.
Microsoft MapPoint Versionsgeschichte
Für eine gute Beurteilung der möglichen Alternativen fragen wir in unseren Gesprächen, welche MapPoint-Version Sie im Einsatz haben und welche Kartengrundlage Sie benötigen. Wenn Sie einfach eine neue Geomarketing-Software suchen, können Sie die Versionsgeschichte überspringen.
- MapPoint 2000: Erstes offizielles Release von Microsoft MapPoint.
- MapPoint 2001: Fehlerbehebungen und aktualisierte Straßen- und Flächendaten.
- MapPoint 2002 (v9): Anpassung an die Oberfläche von Microsoft Office XP.
- MapPoint 2004 (v11): Die letzte Version, die noch unter Windows 95 und 98 lief. Neue Straßen- und Flächendaten und ein umfangreiches Symbol-Update mit knapp 340 Symbolen.
- MapPoint 2006 (v13): Neue GPS-Funktionen, mit denen sich der eigene Standort, etwa aus einer GPS-Maus, in die Karte übertragen ließ. Die letzte Version, die Windows 2000 unterstützte.
- MapPoint 2009 (v16): Die Oberfläche wurde an die damals aktuellen Microsoft-Programme angepasst, der Kern blieb nahezu identisch mit MapPoint 2006. Neu war die Produktaktivierung per Seriennummer. Die umfangreiche Symbolpalette von 2004 wurde entfernt und durch eine stark reduzierte Palette mit rund 50 Symbolen ersetzt.
- MapPoint 2010 (v17): Überarbeitete Kartenlayer – eine der meistgeschätzten Neuerungen. Symbole ließen sich ein- und ausblenden, die Beschriftung beeinflussen. Außerdem konnte die Software über eine API angesteuert werden.
- MapPoint 2011 (v18): Umfassendes Update der Straßen- und Flächendaten und ein komplettes Update der Points of Interest. Die letzte Version, die Windows XP unterstützte.
- MapPoint 2013 (v19): Oberfläche im Metro-Design von Microsoft und eine umfangreich aktualisierte Kartenbibliothek. Die letzte MapPoint-Version überhaupt.
Was hat die MapPoint-Version mit der Wahl der Alternative zu tun?
Eine berechtigte Frage. Schaut man sich die Versionen und Erscheinungsjahre an, denkt man zunächst: Kann eine heutige Software nicht einfach den gleichen Funktionsumfang haben? Warum spielt die Versionsnummer bei der Auswahl eine Rolle?
Bleiben wir bei MapPoint 2004 oder 2006. Diese Versionen hatten einen sehr umfangreichen Symbolvorrat. Das ist keine besondere Funktion einer Software – aber wenn Sie großen Wert auf viele unterschiedliche Symbole legen, kann eine einfache Geomarketing-Anwendung, wie es damals Map&Market basic war, die falsche Alternative sein. Ähnlich ist es mit der GPS-Anbindung aus MapPoint 2006 oder der API aus MapPoint 2010: Wer genau diese Funktionen genutzt hat, braucht eine andere Lösung als jemand, der nur Stecknadelkarten erstellt hat.
MapPoint Alternative: die Empfehlung vom Geomarketing-Experten
Benjamin Beloch berät seit 2008 zu Geomarketing, arbeitet mit unterschiedlichsten Geomarketing-Programmen, unterstützt Unternehmen bei der Einführung und bezeichnet sich selbst als „der Typ mit der Landkarte“. Mit mehr als 8.000 Stunden Projekterfahrung und mehr als 500 Schulungsteilnehmern empfiehlt er als Microsoft MapPoint Alternative die Software easymap professional:
Meiner Meinung nach bietet die Geomarketing-Software easymap professional das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Vom Funktionsumfang gibt es hier allerdings deutlich mehr Anwendungsbereiche, die man mit easymap professional abdecken kann, die vielleicht der ein oder andere Microsoft-MapPoint-Nutzer nicht benötigt. Aber in Summe erhält man mit easymap professional eine leistungsfähige Geomarketing-Software.
Auch das flexible Concurrent-User-Lizenzmodell spricht für die Software, da nicht jeder Anwender eine eigene Lizenz benötigt, sondern eine Lizenz flexibel mit bis zu fünf Anwendern geteilt werden kann.
Natürlich sagt der ein oder andere MapPoint-Anwender, dass die Software im Vergleich sehr teuer ist. Aber easymap professional kann deutlich mehr als MapPoint und wird regelmäßig aktualisiert. Auch ich muss ganz klar sagen: Es ist schade, dass es MapPoint nicht mehr gibt. Es war der günstigste Einstieg in die Welt des Geomarketings.
— Benjamin Beloch, Geschäftsführer der p17 GmbH
Welche Edition passt zu welchem MapPoint-Nutzer?
- Sie brauchen nur gelegentlich eine Übersichtskarte nach 2-stelligen Postleitzahlen: unser kostenloses Online-Tool postleitzahlenkarte-software.de – ganz ohne Software und Lizenz.
- Sie haben vor allem Stecknadelkarten und Übersichtskarten erstellt: easymap office – einfach zu bedienen, mit direkter Excel-Anbindung und einer Lizenz für bis zu fünf Installationen.
- Sie brauchen Kaufkraft, Einwohner und Haushalte für Deutschland, Österreich und die Schweiz: RegioGraph Analysis – die Marktdaten sind im Lieferumfang enthalten.
- Sie haben Routen geplant, Gebiete gezeichnet oder möchten es künftig tun: easymap professional, bei Bedarf mit dem Add-on easymap Tourenplanung.
Alle Unterschiede im Detail zeigt unser Produktvergleich easymap und RegioGraph. Für den Umstieg bieten wir Schulungen an – gern direkt mit Ihren bisherigen MapPoint-Daten.